Dirk Maximowitz zur Fünfkampf-EM nach Polen

Halten die Adduktoren? – Am Donnerstag bestreitet der Halveraner Leichtathlet Dirk Maximowitz (links) bei der Hallen-Europameisterschaften der Senioren den M45-Fünfkampf.

Halver - Der Reiseplan steht, und er ist straff durchorganisiert für den Halveraner Leichtathleten Dirk Maximowitz: am Mittwochmittag Flug von Dortmund nach Danzig, von dort aus weiter mit dem Mietwagen ins 170 Kilometer entfernte Torun, wo die Hallen-EM der Senioren stattfindet.

Von Axel Meyrich

Donnerstag dann die Teilnahme am Fünfkampf der Altersklasse M45, Freitagmorgen um 6 Uhr früh zurück gen Deutschland. Nein, stressfrei werden die kommenden Tage für den Sportwart der LG Halver-Schalksmühle nicht.

Mit auf den Flug nach Polen nimmt Maximowitz heute einen Hauch von Restunsicherheit, was den körperlichen Zustand vor den europäischen Titelkämpfen angeht. Hintergrund: Eine Adduktorenzerrung sorgte dafür, dass der Halveraner die als Generalprobe gedachten WTB-Mehrkampfmeisterschaften in Dortmund am vergangenen Samstag nur zum Teil absolvierte. 100 Meter und Weitsprung – also jene Disziplinen, die einen Sprint mit Höchstbelastung erfordern – strich Maximowitz kurzerhand aus dem Programm. Eine Vorsichtsmaßnahme, die am Montag von einem letzten Physiotherapie-Termin begleitet wurde.

Probleme mit Adduktorenzerrung

Endgültige Klarheit, ob eine Beeinträchtigung vorliegt, wird aber erst das Aufwärmen am Donnerstagmorgen bringen. Um 8.50 Uhr geht’s los für die Fünfkämpfer der Altersklasse M45, wenn zunächst die 60 Meter Hürden auf dem Programm stehen. Weitsprung (9.40 Uhr), Kugelstoßen (11.20 Uhr) und Hochsprung (13 Uhr) – hier lief es für Maximowitz zuletzt gut, scheiterte der LGHS-Routinier nur knapp an der Höhe von 1,60 Meter – schließen sich an, ehe der 1000-Meter-Lauf den Fünfkampf ab 14.30 Uhr beendet.

Die Zielsetzung ist natürlich eng verbunden mit der Antwort auf die Frage, ob die Adduktoren halten. „Eine Top-10-Platzierung ist das Minimum“, sagt Dirk Maximowitz, „wenn ich nicht gehandicapt bin.“

 Wirklich Zeit zum Ausruhen bleibt dem Halveraner übrigens auch nach der Rückkehr in die Heimat nicht. Schon am Samstag geht es mit einem LGHS-Tross zum Ostertrainingslager ins italienische Bellaria.

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