Eine Reise ins Ungewisse

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Startet am Dienstag bei der Hallen-WM der Senioren in Budapest: der Halveraner Fünfkämpfer Dirk Maximowitz.

Halver - Eine Reise ins Ungewisse wird für LG-Mehrkämpfer Dirk Maximowitz die Teilnahme an der Hallen-Weltmeisterschaft der Leichtathletik-Senioren, die am Dienstag in Budapest beginnt. Dort startet der Halveraner am ersten Wettkampftag im Fünfkampf der Senioren M45.

Dieses Mal sind es allerdings weniger die Gegner in der ungarischen Hauptstadt, die dem Sportwart der LG Halver-Schalksmühle Kopfzerbrechen bereiten, sondern vielmehr die eigene Form. Denn die Vorbereitung verlief in den letzten beiden Wochen alles andere als optimal.

Vor genau zwei Wochen zog sich Maximowitz beim Hürdentraining eine leichte Zerrung im linken Adduktorenbereich zu, die ihn für knapp eine Woche fast komplett außer Gefecht setzte. Lediglich eingeschränktes Krafttraining war möglich. Als es dann in die entscheidende letzte Woche vor dem Wettkampf gehen sollte, schlug ein Grippe-Virus zu. Damit war überhaupt kein Training mehr möglich. Am Sonntag stand Maximowitz erstmals wieder auf dem Platz, um bei einem leichten Sprinttraining zu schauen, ob der Flug nach Budapest überhaupt Sinn macht.

Zerrung und Grippevirus

„Die Zeiten waren nicht berauschend, aber auch nicht so schlecht wie befürchtet“, lautete das Fazit des Mehrkämpfers, der in Ungarn zum siebten Mal an einer WM teilnimmt. Bei Hallen-Weltmeisterschaften belegte er im Fünfkampf bisher zweimal den vierten und je einmal den siebten und den neunten Rang. „Bei voller Gesundheit wäre auch in diesem Jahr auf jeden Fall ein Platz in den Top 6 bis 8 das Ziel gewesen. Angesichts der vergangenen zwei Wochen werde ich den Wettkampf aber jetzt einfach auf mich zukommen lassen und würde mich schon freuen, wenn ich halbwegs beschwerdefrei durch die fünf Disziplinen komme“, zeigt sich Maximowitz gelassen. Vor allem für den abschließenden 1000-m-Lauf, bei dem der Halveraner in der Regel Punkte auf die Konkurrenz gutmachen kann, ist er aufgrund der immer noch nicht ganz überstandenen Grippe allerdings eher skeptisch.

Am Montag um 6.40 Uhr ging der Flieger ab Köln/Bonn. Gut einen Tag später fällt um 9.50 Uhr der Startschuss zum ersten von vier Zeitläufen über 60-m-Hürden im Fünfkampf der M45. Insgesamt 26 Sportler haben für diesen Wettkampf gemeldet. Schon um 10.10 Uhr soll es mit dem Weitsprung weitergehen. Das Kugelstoßen folgt um 12.40 Uhr, danach geht’s um 14.30 Uhr zum Hochsprung in die benachbarte Halle. Hier ist für 16.15 Uhr auch der 1000-m-Lauf angesetzt.

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