Dirk Maximowitz im dreifachen DM-Einsatz

Start zu einem dreifachen Einsatz bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Erfurt: Der Halveraner Dirk Maximowitz ist erstmals am Freitag ab 16.45 Uhr über die 110 Meter Hürden gefordert.

Halver - Drei Einsätze an zwei Tagen: Der Halveraner Leichtathlet Dirk Maximowitz vertritt von heute an die Farben der LG Halver-Schalksmühle bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren in Erfurt. Fünf Athleten der LG Plettenberg-Herscheid sowie Gertraud Rüsch vom TV Wiblingwerde komplettieren das Feld der Starter aus dem FLVW-Kreis Lüdenscheid.

Von Axel Meyrich

Dirk Maximowitz tritt die Fahrt in die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen dabei mit der größtmöglichen Gelassenheit an. Mehr als ein halbes Dutzend übertroffene Qualifikationsnormen für die nationalen Titelkämpfe hat der LGHS-Sportwart zu Buche stehen, starten wird er über die 110 Meter Hürden, die 400 Meter Hürden und im Dreisprung.

In Sachen Erwartungshaltung gibt sich Maximowitz pragmatisch. Aus einem einfachen Grund: Durch berufliche Veränderungen musste der Halveraner sein Trainingspensum zuletzt massiv zurückschrauben. Waren es früher fünf bis sechs Einheiten pro Woche, steht der M45-Athlet jetzt allenfalls noch zweimal wöchentlich auf dem Platz. „Ich bin gesund, aber nicht wirklich fit“, schmunzelt Maximowitz.

So erweisen sich denn auch die Leistungen, mit denen der LGHS-Routinier in den Meldelisten geführt wird, als eher untauglich, um die Erfolgschancen abzuwägen. Die 110 Meter Hürden, die am Freitag um 16.45 Uhr im Steigerwald-Stadion gestartet werden, sind ein gutes Beispiel: Die Liste weist Maximowitz mit 16,67 Sekunden – gelaufen vor einem Jahr in Mönchengladbach – als Besten im schmalen 3er-Feld aus. Indes: An eine 16er-Zeit ist heute nicht zu denken. „Wenn ich irgendwo zwischen 17,5 und 18,0 rauskomme, bin ich zufrieden“, sagt Maximowitz und formuliert die Platzierungserwartung: „Hauptsache, nicht Letzter werden.“

Dreisprung zum Abschluss

Weiter geht es am Samstagmorgen bereits zu früher Stunde. Um 9.20 Uhr gehen die vier M45-Athleten über die 400 Meter Hürden an den Start. Maximowitz’ Vorleistung von 62,49 Sekunden ist ebenfalls fast exakt ein Jahr alt, als realistisch für die 2014er-Auflage gilt eine Zeit zwischen 63 und 64 Sekunden über die Stadionrunde. Ein einziges Mal ist der Halveraner in diesem Jahr bereits diese Distanz unter Wettkampfbedingungen gelaufen: in 66,50 Sekunden. „Natürlich wäre es schön, am Samstag eine Medaille zu holen.“

Mit dem Dreisprung am Samstagmittag (ab 12.45 Uhr) beschließt Dirk Maximowitz dann seinen Ausflug zu den „Deutschen“. Hier steht das Erreichen des Endkampfes im elf Teilnehmer umfassenden Feld im Vordergrund der sportlichen Bemühungen. „In einem größeren Feld macht’s einfach mehr Spaß“, freut sich Maximowitz auf den Vergleich mit der Konkurrenz. Seine Qualifikations-Weite von 11,47 Metern weist den Halveraner im Mittelfeld aus.

Weitere Starter aus dem FLVW-Kreis Lüdenscheid: M 55: Hilmar Störmann (LG Plettenberg-Herscheid) 100 Meter; Holger Peters (LG Plettenberg-Herscheid) 400 Meter und 400 Meter Hürden; Frank Hoffmann (LG Plettenberg-Herscheid) Diskus M 60: Ulrich Steinhauer (LG Plettenberg-Herscheid) 5000 Meter W 60: Jutta Steinhanses-Cordt (LG Plettenberg-Herscheid) Hammer W 65: Gertraud Rüsch (TV Wiblingwerde) Kugel und Speer

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