Fünfkampf-„Silber“ für Dirk Maximowitz

Deutscher Vizemeister im Fünfkampf der M45-Senioren: der Halveraner Dirk Maximowitz.

HALVER ▪ Dirk Maximowitz ist Deutscher Fünfkampf-Vizemeister bei den M45-Senioren. In Jüterborg (Brandenburg) hatte der Halveraner das Feld am Sonntag zwischenzeitlich sogar angeführt, war nach dem Diskuswurf dann auf Platz drei abgerutscht, um sich im abschließenden 1500-Meter-Lauf aber wieder auf den Silber-Rang vorzuschieben.

Begonnen hatte der Fünfkampf-Sonntag für den Halveraner im Weitsprung zwar nicht optimal, wohl aber im Rahmen des Möglichen. Im dritten und letzten Versuch verbesserte sich Maximowitz auf 5,55 Meter, nachdem zuvor 5,47 und 5,39 Meter gelungen waren. Das bedeutete 677 Punkte und Rang vier zum Auftakt.

Und dann der Speerwurf: Mit 45,39 Meter gelang dem Sportwart der LG Halver-Schalksmühle „ein Super-Wurf“ (O-Ton Maximowitz). Mit gut drei Metern Vorsprung bedeutete das den Sieg in der besseren Gruppe 1 und mit nunmehr 1313 Punkten die Übernahme der Führung in der Gesamtwertung nach zwei von fünf Wettkämpfen.

Mit Gegenwind hatten die Mehrkämpfer im Stadion am Rohrteich bei den anschließenden 200-Meter-Läufen zu kämpfen. 1,0 Meter pro Sekunde wurden in Maximowitz’ Lauf gemessen, die Uhr blieb am Ende bei 25,51 Sekunden stehen. „In Ordnung angesichts der Verhältnisse“, bilanzierte der Halveraner. Mit 2046 Zählern war Platz eins vorerst verteidigt.

Im Diskuswurf schlug dann die Stunde des bis dato Drittplatzierten, Christopher Gerhard (ASV Süchteln). Mit 43,67 distanzierte er die Konkurrenz um mindestens acht Meter und übernahm die Führung. Maximowitz schaffte 31,70 – das war ein halber Meter weniger als die bisherige Jahresbestleistung. Zwar rutschte der Halveraner vor den abschließenden 1500 Meter auf Rang drei ab, hatte aber „Silber“ trotz der 75 Zähler Rückstand auf Dr. Ralf Borchert (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) längst nicht abgeschrieben.

Eine Einschätzung, die sich bestätigen sollte. Auf den drei dreiviertel Stadionrunden knöpfte der LGHS-Athlet seinem Konkurrenten in der Zeit von 5:06,11 Minuten mehr als 37 Sekunden ab – der erhoffte Sprung auf Platz zwei war mit insgesamt 3359 Punkten perfekt. Auf den Deutschen Meister Christopher Gerhard machte Maximowitz mehr als 19 Sekunden gut. Der Rückstand auf Platz eins in der Gesamtwertung betrug am Ende noch 156 Zähler, der Vorsprung auf Platz drei 125 Punkte. ▪ Axel Meyrich

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