Ein kompletter Satz für Jutta Steinhanses-Kordt

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Gold im Kugelstoßen: Gertraud Rüsch vom TVW.

Kreisgebiet -  Mit dem kompletten Satz Edelmetall kehrte die für die LG Plettenberg/Herscheid startende Jutta Steinhanses-Kordt von den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren aus dem thüringischen Erfurt zurück. Auch Gertraud Rüsch feierte einen Meistertitel.

Von Lars Schäfer und Axel Meyrich

In der Altersklasse W60 holte Steinhanses-Kordt Gold im Hammerwurf, Silber mit dem Diskus und Bronze im Kugelstoßen. Über einen nationalen Titel freuen durfte sich auch Gertraud Rüsch vom TV Wiblingwerde. Die W65-Seniorin gewann Gold im Kugelstoßen, verpasste zudem als Vierte im Speerwurf eine weitere Medaille nur denkbar knapp. Ohne Medaille blieb hingegen Dirk Maximowitz von der LG Halver-Schalksmühle. Der Dahler Frank Hoffmann von der LG Plettenberg/Herscheid machte sich wegen eines grippalen Infekts erst gar nicht auf den Weg nach Erfurt.

In ihrem dritten Versuch wuchtete Gertraud Rüsch die Kugel am Sonntagmorgen auf stolze 9,61 Meter. Eine Weite, an die keine Konkurrentin mehr herankam. Nach Silber im Vorjahr freute sich die Athletin aus dem Höhendorf Wiblingwerde daher über Gold. Zweite wurde Sieglinde Hartung (ASC Finsterwalde, 9,48m). Am Samstag schrammte Rüsch knapp an Edelmetall vorbei. 21,57 Meter im vierten Versuch reichten „nur“ für Platz vier.

Für Jutta Steinhanses-Kordt begannen die Titelkämpfe mit der Silbermedaille im Diskuswurf. Im vierten Versuch landete das Sportgerät nach 24,39 Metern. Gleich im ersten Versuch stieß sie die Kugel auf 9,49 Meter. Das sollte am Ende für den dritten Rang reichen. Noch besser lief es für die W60-Seniorin am Sonntag mit dem Hammer. Mit 32,43m ließ sie die Konkurrentinnen deutlich hinter sich und holte Gold.

Besser als erwartet lief der erste Tag in Erfurt für den Halveraner Dirk Maximowitz, der über die 60 Meter beide selbstgesteckte Ziele erreichte: neue Saisonbestzeit und nicht Letzter werden. Mit 8,28 Sekunden war Maximowitz nur unwesentlich langsamer als im Vorjahr an gleicher Stelle (8,22). Das bedeutete Platz 19 unter 24 Sprintern. Und auch der Start in den Sonntag verlief ordentlich. Maximowitz’ 10,65 Meter im Dreisprung bedeuteten im Gesamtklassement Platz sieben. Weniger gelungen dann allerdings der Abschluss über die 60 Meter Hürden am frühen Sonntagnachmittag. 10,25 Sekunden (gleich Platz vier unter vier Teilnehmern) waren so gar nicht im Sinne des Halveraners, der im Ziel ein wenig ratlos war. „Ich weiß nicht so recht, woran das gelegen hat...“

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