Laufsport

Tolles Ergebnis: Spendenlauf bringt 5100 Euro ein

Laufsport Spendenlauf Conny bewegt
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Spendenlauf-Initiatorin Conny Kewitsch aus Halver (Mitte unten) und ein Teil ihres Laufteams von „Conny bewegt“.

Am Ende des Tages stand eine gewisse Fassungslosigkeit – im positiven Sinne. Beim Spendenlauf der Halveraner Laufgruppe „Conny bewegt“ sind am Samstag stolze 5100 Euro für Hochwasseropfer zusammengekommen. „Ich hatte Tränen in den Augen und Gänsehaut“, bekannte Initiatorin Conny Kewitsch.

Halver - Conny Kewitsch, ehemalige Klasse-Handballerin der „Flotten Motten“ des TV Kierspe, inzwischen Lauftrainerin und Grundschullehrerin in Halver, hatte den Spendenlauf ins Leben gerufen. Der Ansatz war in diesem Jahr ein etwas anderer als im Vorjahr, als bei einer virtuellen Challenge von jeder Läuferin und jedem Läufer ein bestimmter Geldbetrag pro Kilometer gespendet wurde. „Jeder hat gespendet, was er wollte. Viele haben auch noch im Bekannten- und Kollegenkreis gesammelt“, berichtet Kewitsch von einer immens großen Bereitschaft der insgesamt 73 Teilnehmer, die sich am Samstagmorgen an der Lingesetalsperre bei Marienheide an der DLRG-Rettungsstation getroffen hatten.

Von dort aus ging es – ohne Wertung, meist in Zweier-Teams und pandemiebedingt zeitlich versetzt – auf die fünf Kilometer lange Runde. Zwischen fünf und 25 Kilometer wurden im Oberbergischen absolviert. Die Starts erfolgten zwischen 8 und 9 Uhr. Anschließend trudelten die Teams, je nach Streckenlänge, wieder am Start-/Zielpunkt ein, wo eine Finisher-Medaille, Urkunden, kühle Getränke, Kaffee und Kuchen warteten. Während die Läufer die Kohlehydratspeicher füllten, quoll das Spendensparschwein geradezu über. Die Fußballer des TSV Rönsahl hatten im Mannschaftskreis gesammelt und 400 Euro gespendet, das Lauf-Team Danni/Frank steuerte 350 Euro bei und die Kiersper Handball-Damen 300 Euro. „Ich kann mich nur bei jeder Spenderin und jedem Spender von Herzen bedanken und verspreche: Jeder einzelne Euro wird bei den Hochwasseropfern ankommen“, so eine sichtlich überwältigte Conny Kewitsch.

Persönliche Übergabe in Erftstadt

Wo die Spendengelder hingehen, steht bereits fest. Über den selbst betroffenen Großcousin eines Teammitglieds von „Conny bewegt“ entstand der Kontakt nach Erftstadt, wo zwei, möglicherweise sogar drei Familien, die durch die Katastrophe fast alles verloren haben, unterstützt werden sollen. „Mein größter Traum war vor dem Lauf, dass wir zwei Familien mit je einer Waschmaschine und einem Trockner unterstützen können“, so Kewitsch, „jetzt können wir die Hilfe sogar noch ausweiten.“

Schon in Kürze wird die Halveranerin zusammen mit einigen Teammitgliedern nach Erftstadt aufbrechen und die finanziellen Hilfen persönlich übergeben – getreu der Devise: Kein Euro geht verloren...

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