Die Kräfte sehr gut eingeteilt

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Christian Maul aus Affeln genoss trotz der Strapazen beim Ultralauf im Allgäu die „grandiose Landschaft“.

Affeln/Sonthofen - Es war der erneute Kampf gegen den berühmt-berüchtigten „inneren Schweinehund“, den Ausdauerspezialist Christian Maul aus Affeln am Sonntag gewann. Der 49-Jährige nahm beim Allgäu Panorama Marathon am Ultralauf über 69,7 Kilometer teil und kam nach 8:04,36 Stunden als Dritter der Altersklasse M45 ausgelaugt, aber überaus zufrieden ins Ziel.

„Es war ein wunderschöner Panoramalauf, der mit seinen 3000 Höhenmetern in einer grandiosen Landschaft auch wirklich seinen Namen verdient“, sagte Christian Maul, der in seiner langen Laufbahn unter anderem schon etliche Langdistanz-Triathlon-Wettbewerbe absolvierte, vor etwa zwei Jahren großen Gefallen an Trail- und Ultraläufen gefunden hat und am Sonntag seinen bislang längsten Ultralauf in Angriff nahm.

Start und Ziel war in Sonthofen, unter anderem passierten die Läufer dann das Söllereck in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf. „Es ging auf der Strecke mehrfach rauf und runter. Das war teilweise echt heftig. Und es gab auch Gehpassagen, weil es zum Laufen einfach zu steil war“, erklärte Christian Maul, der sich seine Kräfte sehr gut einteilte und „hinten raus“ mit Blick aufs Gesamtklassement noch einiges an Boden gut machen konnte. „Im letzten Viertel des Rennes konnte ich mich noch von Platz 32 auf 20 nach vorne arbeiten. Das war ein geniales Gefühl, weil die letzten Kilometer wirklich sehr anspruchsvoll waren“, verdeutlichte der 49-Jährige, „mit meiner Leistung und Platzierung bin ich von daher sehr zufrieden. Ich hatte mir einen Platz unter den Top 30 vorgenommen.“

Insgesamt 221 Läufer und 33 Läuferinnen erreichten beim Allgäu Panorama Marathon über die Königsdistanz von 69,7 Kilometern das Ziel in Sonthofen. Sieger wurde der Niederländer Piet Wiersma, der sehr gute 6:31,50 Stunden benötigte. Schnellste Frau im Feld war Sandra Schmid aus Hüfingen (7:38,40).

Christian Maul lobte Organisator Axel Reusch sowie die zahlreichen Helfer für eine hervorragende Ausrichtung. „Es war eine mega-schöne Veranstaltung. Und das Wetter war am Sonntag fantastisch. Wir hatten blauen Himmel und Sonnenschein, einen Tag später hat es geregnet“, so Maul, der zusammen mit seiner Frau Yvonne die Zeit im Allgäu genoss und am Mittwoch mit besten Erinnerungen im Gepäck in die Heimat zurückkehren wird.

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