Langenholthausen: Auftakt mit fast komplettem Kader

+
Die neuen Gesichter beim Fußball-Bezirksligisten TuS Langenholthausen: (von links) Philipp Grabowski, Dean Stange, Christoph Dahme, Spielertrainer Michael Erzen, der Ex-Werdohler Dominik Nohl und Torwart Daniel Stengritt.

Langenholthausen - Ferienzeit ist eigentlich auch die Zeit gelichteter Trainingsplätze – nicht so beim TuS Langenholthausen. Der Fußball-Bezirksligist startete am Mittwochabend unter dem neuen Spielertrainer Michael Erzen mit nahezu komplettem Kader in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Und schon am Freitag wartet ab 20 Uhr der erste echte Prüfstein – der eigentlich keiner ist.

Es war richtig voll am Düsterloh. 17 Akteure hatte Erzen um sich geschart, einzig der zu Beginn der Rückrunde der vergangenen Saison verpflichtete Patrick Rüth verpasste die Auftakteinheit. Und die war nicht mehr als ein lockerer Aufgalopp.

Die Wechsel:

Zugänge:  Dominik Nohl (TuS Plettenberg), Christoph Dahme (TuS Müschede), Michael Erzen (Hammer SpVg), Philipp Grabowski, Daniel Stengritt (beide BSV Menden A-Jugend), Dean Stange (TuS Versetal)

Abgänge:  Dominik Scherner (SF Hüingsen), Ismet Keklik (SV Affeln), Dennis Bonevski (TuS Plettenberg), Nils Langwald (SV Hohenlimburg), Christian Maas (RW Lüdenscheid)

Spielertrainer: Michael Erzen (übernommen von Mario Droste, Sportlicher Leiter)

Erzen hatte die Einheit kurzfristig um einen Tag vorverlegt. Schließlich steht am Donnerstagabend in Hüsten die Partie einer Sauerlandauswahl gegen den Bundesligisten Schalke 04 auf dem Programm. Und in Person von Stürmer René Weißbach sind auch die Langenholthausener in dem „Best of“ der heimischen Kicker vertreten.

Erzen selbst betritt beim TuS Neuland. Der Offensivspezialist hat jahrelang hochklassig Fußball gespielt, in seiner sportlichen Vita stehen Klubs wie Preußen Münster oder Westfalia Herne. Zuletzt war er drei Jahre für den Oberligisten Hammer SpVg aktiv. Nachdem sein Abgang aus Hamm feststand, hatte Erzen nach eigener Aussage auch die Option, zwei weitere Jahre in der Oberliga dran zu hängen. Doch der gebürtige Balver, der mittlerweile in Allendorf zuhause ist, entschied sich für eine Rückkehr in seine sauerländische Heimat.

„Das ist ein Dorfverein, der immer das Beste aus seinen Möglichkeiten herausholt“, erklärt Erzen. Die ersten Trainingseinheiten werden für ihn auch davon geprägt sein, die Mannschaft kennen zu lernen. „Die Entscheidung kam zu kurzfristig, um alle kennen zu können“, betont der neue Mann, der jedoch bei den Gesprächen mit den weiteren Neuverpflichtungen federführend war.

An der Linie gibt künftig weiter der langjährige Coach Mario Droste, der auf den Posten des Sportlichen Leiters aufgerückt ist, die Kommandos. Das erste Testspiel bestreiten die Grün-Weißen schon heute Abend (20 Uhr) beim 1. FC Gievenbeck.

Gegen die Münsteraner Vorstädter gehen Erzen und Co. zwar als krasser Außenseiter ins Rennen – für den Spielertrainer aber kein Problem. „Für die Jungs ist es ein Highlight, mal gegen einen Westfalenligisten zu spielen. Da spielt es auch keine Rolle, ob wir nun 1:5 oder 0:5 verlieren“, stellt Erzen klar, dass das Ergebnis zweitrangig ist – noch. - Von Christian Müller

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare