Fußball

Das Ende einer fantastischen Serie

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Augen zu und durch: Der TuS Langenholthausen um Innenverteidiger Matthes Schröder (links, im Kopfballduell mit dem Hagener Niklas Wilke) kassierte im Aufsteigerduell seine erste Punktspielniederlage seit dem 29. April 2018.

Langenholthausen – Eine fantastische Serie des TuS Langenholthausen ist am Sonntagnachmittag gerissen. Im Aufsteigerduell gegen die SpVg Hagen 1911, die nach dem 3. Spieltag verlustpunkfrei von der Landesliga-Tabellenspitze grüßt, unterlagen die Düsterloh-Kicker mit 0:3 (0:2). Es war die erste Punktspiel-Niederlage der Mayer-Elf seit dem 29. April 2018 (0:1 in Brilon).

Der Sieg der „Elfer“ um ihren 37-jährigen Ex-Profi Gaetano Manno ging unterm Strich in Ordnung, weil der souveräne Meister der Bezirksliga 6 in den entscheidenden Szenen einfach cleverer, ja abgezockter daherkam als der TuS, der die erste Großchance dieses guten 93-Minüters besaß. Nach Beutler-Pass aber scheiterte De Luca aus etwas spitzem Winkel am starken Hagener Schlussmann Ester (3.).

Auf der Gegenseite konnte sich auch TuS-Keeper Grete bei einem Demir-Schuss auszeichnen, in Minute 25 aber war „Holz“ dann machtlos. Nach einem Haarmann-Lapsus hatte Stefan Schwan viel zu viel Platz und hämmerte die Kugel sehenswert in den Knick – 0:1. Es war ein Gegentreffer, den der bis dahin sehr gut gegen den Ball arbeitende Gastgeber schnell verdaut hatte. Nach Hülsmann-Pass hatte Fischer den Ausgleich vor Augen, Langenholthausens Kapitän aber scheiterte an Ester (28.).

Auch Umstellungen bringen keine Wende

Was Effizienz bedeutet, das bekam der TuS nur vier Minuten später zu spüren. Nach einer Hagener Kombination landete das Spielgerät vor den Fußen von Tim Bodenröder, der aus 17, 18 Metern ebenso trocken wie clever flach ins linke untere Toreck traf – 0:2. Grete bewahrte sein Team kurz darauf mit einem klasse Reflex bei einem Manno-Schuss vor dem dritten Einschlag und war auch bei einem Wilke-Kopfball zur Stelle (45.). TuS-Coach Uli Mayer reagierte in der Pause, brachte Innenverteidiger Menke für Innenverteidiger Klamann und Schulte-Schmale für den schwachen Haarmann.

Schulte-Schmale rückte raus auf die rechte Seite für Kellermann, der fortan auf der „Sechs“ agierte. Es waren Umstellungen, die zunächst griffen. Langenholthausen agierte in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff zielstrebiger und galliger und erspielte sich die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Schulte-Schmale steckte durch auf De Luca, dessen Torpedo allerdings noch von Ester entschärft wurde (53.). Der TuS bemühte sich auch danach redlich um den Anschluss, zwingend wurde er aber erst wieder in Minute 74, als Fischer nur den Pfosten traf. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:3, weil Ester mit einem langen Abschlag Bodenröder auf die Reise geschickt und der SpVgg-Kapitän die Kugel eiskalt versenkt hatte (67.). Und hätte Grete gegen Niklas Fischer nicht glänzend pariert, hätte es noch 70 Minuten sogar 0:4 gestanden.

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