Fußball

Starker Pokalfight des Underdogs

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Falk Fischer und seine Teamkameraden zeigten gegen den Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl eine starke Vorstellung.

Langenholthausen – Raus mit Applaus: Trotz sehr ansprechender Leistung schied Landesliga-Aufsteiger TuS Langenholthausen am Sonntag aus dem Krombacher-Westfalenpokal aus. Im Erstrundenduell mit Westfalenliga-Vizemeister SG Finnentrop/Bamenohl, der nun in einem Heimspiel auf den Sieger der Partie des Oberligisten RSV Meinerzhagen gegen den Regionalligisten SC Verl treffen wird, unterlag das Team von Uli Mayer nach torlosem ersten Durchgang mit 0:2.

Die rund 250 Zuschauer in der Düsterloh-Arena sahen einen Gastgeber, der dem Favoriten insbesondere im ersten Durchgang mutig die Stirn bot und sich keineswegs versteckte. Die Anfangsminuten gehörten zwar der Elf vom Bamenohler Schloss, nach dem Schuss von Philip Hennes an den Außenpfosten (3.) aber fand der TuS immer besser ins Spiel. Nach Balleroberung funktionierte das Umschaltspiel des Landesligisten prächtig. So auch in Minute neun, als Dominik Beutler zu Gian-Marco De Luca durchsteckte und der Stürmer nach einem Rempler von Christopher Hennes zu Boden ging.

TuS überzeugt in der Anfangsphase

 Der TuS forderte einen Strafstoß, die Pfeife von Schiedsrichter Liedtke (Werdohl) blieb jedoch stumm. Langenholthausen erwischte nun seine beste Phase und hätte in Führung gehen können, doch SG-Keeper Shaqiri entschärfte sowohl einen Fischer-Torpedo (12.) als auch einen Hülsmann-Kopfball aus kurzer Distanz (14.). Seine beste Gelegenheit besaß der Außenseiter, als Shaqiri Beutlers Freistoß nicht festhalten und Kellermann im Nachsetzen die Kugel aus Nahdistanz über das Gestänge köpfte (26.). Vor und nach diesem TuS-Hochkaräter lagen zwei gute Möglichkeiten für Philip Hennes, der aber beide Male in TuS-Schnapper Grete seinen Meister fand (19./39.). Im zweiten Durchgang war Finnentrop/Bamenohl dann das Team, das den Takt vor- gab und die Schlagzahl erhöhte. Tim Schrage (47.), Tobias Kleppel, dessen Distanzschuss von der Unterkante der Latte ins Feld und nicht über die Linie sprang (59.), und Robin Entrup, der an Grete scheiterte, verpassten die Gäste-Führung.

Der TuS lauerte nun vermehrt auf Konter und vergab durch De Luca (63.) seine erste Chance nach der Pause. Kurz darauf klingelte es dann im TuS-Kasten, als Kellermann im Mittelfeld die Kugel verlor und Heiko Entrup nach einem Gegenstoß den Ball aus der Drehung zum 0:1 via Lattenunterkante in die Maschen hämmerte (65.). Es war ein sehenswerter Treffer, dem Gretes Parade gegen einen Hennes-Freistoß folgte (67.). Der TuS ließ nach dem Rückstand zwar nichts unversucht, richtig zwingend wurde er aber nicht mehr. Als Heiko Entrup dann in einen zu kurz geratenen Kopfball des bis dato vollauf überzeugenden TuS-Innenverteidigers Matthes Schröder auf Torwart Grete sprintete und den Fauxpas der Gastgeber eiskalt mit dem 0:2 bestrafte (86.), war der gute 90-Minüter entschieden und der Westfalenligist unterm Strich verdient eine Runde weiter.

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