TuS Langenholthausen plant den Heimdreier ein

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Es geht wieder los: Trainer Mario Droste erwartet zum Heimdebüt gegen den Mitaufsteiger TuS Medebach einen Sieg. Dabei hofft er auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer.

LANGENHOLTHAUSEN - Die Vorbereitung ist vorbei, ab sofort zählt für den TuS Langenholthausen eins: Punkte holen für den Klassenerhalt. Damit will der Bezirksliga-Rückkehrer gleich am Sonntag beim Heimdebüt gegen den Mitaufsteiger TuS Medebach (Sportplatz Düsterloh/Anstoß 15 Uhr) beginnen und zwar dreifach. „Die Jungs sind gut drauf, und wir sind so selbstbewusst, dass wir nur gewinnen können“, sagt Trainer Mario Droste.

Dass der 39-jährige Übungsleiter vor dem Duell gegen die Hochsauerländer nur so strotzt, liegt vielleicht auch zum Teil an seiner persönlichen Erfahrung mit dem TuS Medebach. Zweimal hat er als Aktiver mit dem SuS Langscheid gegen den TuS gespielt. „Beim ersten Mal haben wir 6:0 gewonnen, da habe ich alle sechs Treffer gemacht. Beim zweiten Mal haben wir bei denen auf Asche gespielt und 2:1 gewonnen“, erzählt Droste.

Trotz der persönlichen Erfahrung: Der eigentliche Grund für Drostes Zuversicht ist ein ganz anderer: „Alle sind fit, alles ist wunderbar“, betont Droste, „wir sind gut aufgestellt. Ich bin recht zuversichtlich.“ Dabei muss er erwartungsgemäß auf die Günes-Brüder, Ali Ceylan (alle im Urlaub) und den langzeitverletzten Reddig verzichten. Fehlen werde zudem entgegen Drostes Hoffnung auch Ballkünstler Dominik Kaiser. „Er ist beruflich verhindert, und auch nächste Woche kann er nicht. Dann ist er in Polen“, sagt Droste. „Trotzdem sind wir für Sonntag gut aufgestellt. Wir haben 14 Leite, die fit sind“, betont Droste.

Auf welches System, 4-4-2 oder 4-2-3-1, er für die Vereinspremiere in der „Bundesliga des Sauerlandes“ setzen wird, weiß er noch nicht zu hundert Prozent. „Tendenziell wird es aber eher 4-2-3-1“, sagt Droste, der neun seiner elf Startplätze für sich bereits vergeben hat.

Dass ein Startdreier im Kampf um den Ligaverbleib erst einmal Rückenwind bescheren würde, gilt nicht nur für den TuS Langenholthausen, sondern auch für den TuS Medebach. „Unsere grundsätzliche Zielsetzung ist ganz klar der Klassenerhalt“, sagt TuS-Trainer Ulrich Drilling, der seinen Stamm aus dem Vorjahr gehalten und vornehmlich mit eigenen A-Jugendlichen aufgestockt hat. Dazu kehrte Keeper Christian Lefarth vom jetztigen Ligakonkurrenten Bezirksligisten SV Oberschledorn zurück. „Ich denke, die Vorbereitung ist ganz gut gelaufen“, zieht der B-Lizenz-Inhaber, der in der vergangenen Saison seine Abwehr auf eine Viererkette umgestellt hat, eine Bilanz der vergangenen Wochen. Dennoch ist er bei der Zielsetzung vorsichtig. „Das ist die weiteste Auswärtsfahrt für uns. Die wollen wir nicht umsonst machen, sondern was holen“, sagt der 47-Jährige und fügt hinzu: „Mit einem Unentschieden wäre ich zufrieden.“

von Stefan Herholz

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