TuS Langenholthausen blickt positiv auf die Saison

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Club-Chef „Charly“ Grote (rechts), Trainer Mario Droste und das Betreuerpaar Doro und Markus Findeisen begrüßten die Neuen auf dem Düsterloh (hi. von li.): Daniel Filip, Jean Filip, Dominic Scherner, (vo. von li.) Ismet Keklik, Ömer und Emin Günes.

LANGENHOLTHAUSEN - Es hat geklappt: Der TuS Langenholthausen wird in der neuen Spielzeit gemeinsam mit dem TuS Sundern in der Bezirksliga 4, der Hochsauerlandstaffel, spielen. „Wir sind da, wo wir hinwollten und sind sehr froh darüber“, sagt TuS-Trainer Mario Droste, „jetzt müssen wir zeigen, dass wir dort bestehen können.“

Ein kleines „Aber“ schob er trotz aller Freude hinterher. „Es ist eine 17er-Staffel, in der es wohl trotzdem vier Absteiger geben wird“, befürchtet der Coach, dass es im Abstiegskampf ein ähnliches Hauen und Stechen geben wird wie vor zwei Jahren, als seine Mannschaft am Ende doch noch den Weg zurück in die A-Liga antreten musste. „Der letzte Abstieg war absolut ärgerlich. Sportlich waren wir in der Winterpause eigentlich gesichert, durch die Strukturreform hat es uns dann doch noch erwischt“, erinnert sich Droste nur zu gut. „Dieses Jahr soll es aber endlich gelingen, auch durch unsere Neuverpflichtungen“, zeigt sich Droste optimistisch.

Denn das, was er am Donnerstagabend beim Trainingsauftakt auf dem Düsterloh gerade von seinen sechs Neuzugängen gesehen hat, überraschte ihn noch einmal positiv. „Ismet Keklik hat ein tolles Tempo. Emin Günes kann die Bezirksliga ohne Probleme spielen. Dominik Scherner kann als Sechser mit Ball höchstes Tempo gehen, muss aber körperlich zulegen. Auch an den Filip-Brüdern wissen wir, was wir haben. Jean ist ein echter Torjäger“, sagt Droste. Die größte Entdeckung des Abends war für ihn aber Offensivspieler Ömer Günes. „Er hat mich dermaßen positiv überrascht. Einfach toll, wie er in die Zweikämpfe geht“, sagt Droste, nachdem selbst Routinier Zöller die Zähigkeit des Youngsters intensiv erprobt hatte.

Alles in allem sorgte der Trainingsstart bei Mario Droste für gute Laune. Die Besetzung seines Kaders stimme, selbst im Offensivbereich, wo durch die Abgänge von De Luca und Deleo sowie der Verletzung von Reddig 75 Tore wegfallen. „Reddig fährt nach seinem Kreuzbandriss zwar schon wieder leicht Fahrrad, aber er soll sich bis März, bis zum Start der Rückrunde die Zeit nehmen“, sagt Droste in dem Hoffen, dass die Neuen die Lücken schließen können, und dem Wissen, dass er noch ein Ass im Ärmel hat. „Wir haben noch Dominik Kaiser und es ist noch kein WM-Jahr“, sagt der TuS-Coach und hofft, dass der Ballkünstler von den 16 Hinrundenspielen zehn mitmachen kann.

Zudem denkt Droste angesichts der veränderten Kaderstruktur auch über eine Systemänderung nach. „Vielleicht spielen wir 4-2-3-1 mit Keklik und Wördemann auf den Außenbahnen und Ömer Günes oder Bonevski im Zentrum. Davor dann mit Jean Filip oder Kaiser“, bastelt Droste bereits gedanklich an seinem Kader.

Zum ersten Mal austesten kann er diese Variante bereits heute. Ab 15 Uhr gastiert die Düsterloh-Elf beim BC Eslohe, einem zukünftigen Ligakonkurrenten.

von Stefan Herholz

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