RW Lüdenscheid besiegt FSV Werdohl 2:1

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Robert Bierkoch musste sich Dienstagabend mit der FSV Werdohl im Testspiel gegen seinen Ex-Verein Rot-Weiß Lüdenscheid, für den Niklas Friemann (rechts) zum zwischenzeitlichen 0:2 traf, mit 1:2 Toren geschlagen geben.

WERDOHL - Der Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid hat sich am Dienstagabend im Testspiel bei der klassenhöheren FSV Werdohl durchaus verdient mit 2:1 (1:0) Treffern durchgesetzt.

Dabei hätten beide Teams in den letzten sieben Minuten Nachtsichtgeräte gut gebrauchen können. Die Stadt Werdohl hat nämlich unverständlicherweise das Flutlicht um 21.15 Uhr per Zeituhr abgeschaltet, obwohl das Spiel für 19.30 Uhr angemeldet worden war.

Daran lag es allerdings nicht, dass der Landesligist vom Riesei große Mühe besaß, in die Partie zu finden. Die Mannschaft von RWL-Trainer Robert Krumbholz bewegte sich besser, ging aggressiver in die Zweikämpfe und präsentierte sich über weite Strecken der ersten Halbzeit einfach ballsicherer. Zudem erwischten die Bergstädter einen Start nach Maß. Keine 60 Sekunden waren auf dem Kunstrasen gespielt, als FSV-Keeperroutinier Simon Felbick einen 18-m-Schuss von Timo Sommer nur vermeintlich sicher in den Händen hielt. Doch der Ball besaß so einen Effet, dass er dem Werdohler Schlussmann durch die „Hosenträger“ rutschte.

Auch die nächsten Chancen gehörten den Lüdenscheidern, weil El Alami bei der einzigen guten FSV-Aktion in der Anfangsphase (6.) zu lange zögerte. So lenkte Felbick einen Sommer-Distanzschuss zur Ecke (17.), ehe er bei Königs Kopfball (20.) nachfassen musste. Erst in den letzten zehn Minuten erarbeitete sich auch die ideenarme FSV ein paar Chancen. Die größte Möglichkeit besaß Schröder nach Öztürks Fehler, doch der FSVer schob den Ball so locker an Keeper Brackmann vorbei, dass Sattler noch retten konnte. Dann scheiterte Fischer erst an Brackmann (42.), ehe Carbotta auf der Linie (43.) rettete.

Nach der Pause agierte die FSV zwar mit mehr Engagement und erarbeitete sich mit zunehmender Spielzeit auch immer größere Vorteile. Doch RWL blieb gefährlich und traf, als Friemann einen zu kurz abgewehrten Ball volley aus 22 Metern über Felbick hinweg zum 0:2 (65.) ins Tor setzte. De Luca (70.) gelang noch der Anschluss, weitere Treffer fielen aber nicht. Erst scheiterte Cilingir an Felbick (72.), dann setzte Fischer im Dunkeln einen Kopfball an den Pfosten (85.)

FSV: Felbick – Langenberg, Zejnullahu, Klamann, Sarris – Franz (67. Neuke), Bierkoch, El Alami (67. Grahovac), Schröder – Uzunoglu (67. De Luca), Fischer

RWL: Brackmann – Sattler, Öztürk, Katsaros, Besirlioglu – Carbotta, König, Friemann, Schoenrath – Cilingir, Sommer

Schiedsrichter: Liedtke (TuS Neuenrade)

Tore: 0:1 (1.) Sommer, 0:2 (65.) Friemann, 1:2 (70.) De Luca

von Stefan Herholz

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