FSV Werdohl erkämpft sich 2:1-Erfolg in Menden

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Robert Bierkoch (am Ball) und die FSV Werdohl schafften in Menden Wiedergutmachung für die 0:10-Pleite gegen Erlinghausen.

Menden - Die FSV Werdohl hat sich für die 0:10-Niederlage aus der Vorwoche gegen RW Erlinghausen zumindest ein Stück weit rehabilitiert. Beim BSV Menden gewann der heimische Fußball-Landesligist am Sonntagnachmittag dank einer kämpferisch guten Vorstellung mit 2:1 (0:0).

„Priorität hatte die Einstellung“, verriet FSV-Trainer Carsten Minker die wichtigste Maßgabe an seine Schützlinge vor dem Gastspiel beim BSV, der als Tabellendritter in die Begegnung ging. In der Tat bei den Werdohlern über weite Strecken der Wille zu erkennen, die Mendener zu bekämpfen und sich nicht noch einmal dem Schicksal zu ergeben – wie zuvor im 0:10-Desaster gegen Erlinghausen geschehen.

Die erste gefährliche Szene gehörte dennoch den Hausherren. Salomon Tshitungu Kadima setzte einen Kopfball knapp über das Gehäuse von FSV-Torwart Marcus Grete (3.). Wesentlich näher an einem Torerfolg war aber Gian-Marco De Luca auf der Gegenseite. Grete beförderte das Spielgerät mit einem weiten Abschlag dicht vor den Mendener Kasten, Kai Rupprecht unterlief den Ball, so dass der Werdohler Angreifer frei durch war, letztlich aber an BSV-Keeper Maximilian Wulff scheiterte (19.).

In der Folge investierten die Gastgeber einen Tick mehr, hatten etwas mehr Ballbesitz, kamen aber selten zum Abschluss, weil die FSV in der Rückwärtsbewegung umsichtig agierte. Grete musste nach 38 Minuten noch einmal eingreifen, als er einen weiteren Versuch von Tshitungu Kadima aus dem kurzen Eck fischte.

Nach dem Seitenwechsel war es De Luca, der für die 1:0-Führung aus Sicht der FSV sorgte. Die Mendener Abwehr hatte dabei nicht nur den früheren Langenholthausener, sondern auch den Ball aus den Augen verloren – De Luca schob freistehend ein (52.). Doch der Vorsprung hielt nicht lange. Schon fünf Minuten danach stellte BSV-Torjäger den 1:1-Ausgleich her (57.), nachdem Grete einen Schuss von Marcel Hoffmann vor die Füße des künftigen Iserlohners hatte abprallen lassen.

Doch die FSV hatte kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde noch eine Antwort parat: Dominik Franz schlug eine sehenswerte Flanke auf Dominik Krämer, der zum 1:2-Endstand vollstreckte. Die Mendener hatten noch mehrere Gelegenheiten zum erneuten Ausgleich, die letzte vergab Alaiz in der Schlussminute mit einem Freistoß. „Das war genau die Antwort, die wir alle erhofft und gebraucht haben“, war Minker über den Sieg erleichtert. - Von Christian Müller

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