FSV Werdohl nur 1:1 gegen Absteiger Niederschelden

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Dominik Franz (links) und die FSV Werdohl kamen gegen Absteiger SuS Niederschelden nicht über ein 1:1 hinaus.

Siegen - Die Partie der Fußball-Landesliga zwischen dem bereits abgestiegenen Tabellenletzten SuS Niederschelden und der FSV Werdohl trug gestern Nachmittag Züge eines Sommerkicks. Letztlich mussten sich die Gäste, bei denen kaum etwas zusammenlief, mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden begnügen.

Dabei sah die Anfangsphase der Mannschaft von FSV-Trainer Carsten Minker gar nicht schlecht aus. Bartos Mura zog aus schwierigem Winkel ab, schoss jedoch seinen Mitspieler Onur Benli an (8.), der die Chance damit stellvertretend für die Hausherren vereitelte. Und Dominik Franz hatte ebenfalls den Führungstreffer auf dem Fuß, traf mit seinem Versuch aber nur den Pfosten (17.).

Erst Onur Benli verwertete nach 24 Minuten ein Zuspiel von Murat Kaya zum 0:1-Zwischenstand. Mura musste kurz darauf wegen einer Oberschenkelblessur ausgewechselt werden, nach etwas weniger als einer Stunde wich auch Kaya angeschlagen – für Minkers Co-Trainer Moch, da die Werdohler Bank keine anderen Alternativen mehr hergab.

Doch der Reihe nach: Nach dem Rückstand kamen die Niederscheldener immer besser in die Begegnung. Michael Daub und Alexander Spies standen plötzlich völlig frei vor Gästekeeper Simon Felbick, doch Spies jagte die Kugel an den Pfosten (36.). Kurz danach senkte sich ein Diagonalball auf den Kopf von Daub.

Felbick parierte, war aber wenig später machtlos, als Stefan Schneider aus zentraler Position den verdienten 1:1-Ausgleich markierte. Danach hatte der SuS durch Mehmet Avci sogar die Möglichkeit, noch vor dem Seitenwechsel selbst in Führung zu gehen (45.+1).

Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich der Absteiger furchtlos vor dem Tabellensechsten, der selbst größte Mühe hatte, Angriffe strukturiert zuende zu spielen. Immer wieder waren Fehlpässe oder Stockfehler ausschlaggebend dafür, dass die Offensivbemühungen der FSV versandeten. In der Schlussminute foulte Hendrik Meyer dann Gian-Marco De Luca im Strafraum der Gastgeber.

Schiedsrichter Michael Wielpütz-Hahn zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. SuS-Torhüter Oktay Düzgün parierte den Strafstoß von Manuel Sander jedoch. Auch im Nachsetzen, als Sander das Leder eigentlich nur noch über die Torlinie schieben musste, hatte ein Niederscheldener das Bein dazwischen.

„Das war ein aufopferungsvoll kämpfendes Schlusslicht gegen die lustlose Reisetruppe“, bilanzierte Minker bedient. - Von Christian Müller

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