Der HSG gehen die Keeper aus

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Jörn Bahr ist das Lachen nach seiner Knieverletzung inzwischen vergangen. Möglicherweise fällt der Keeper bis zum Saisonende aus.

Lüdenscheid - Die unendliche Geschichte um das Torhüter-Leid bei der HSG Lüdenscheid setzt sich fort: Mit sieben Keepern für die beiden ersten Herrenteams in die Saison gestartet, sind vor dem Landesliga-Gastspiel beim TV Schwitten (Sonntag, 17.30 Uhr, Kreissporthalle Menden) gerade noch „zweieinhalb“ übrig geblieben.

Jüngster HSG-Ausfall: Routinier Jörn Bahr hatte sich schon im Heimspiel gegen Westfalia Hombruch durch die erste Halbzeit gequält, in dieser Woche folgte der Schock per Diagnose: Ein Meniskusschaden bedeutet möglicherweise den Ausfall bis zum Saisonende in der Schnippering-Sieben. Bahr ist nach Kapp, Ferizi (Kreuzbandrisse) und Buyna (Wechsel in der Saison zum TuS Linscheid-Heedfeld) der vierte Ausfall zwischen den Pfosten. Hinzu kommt, dass auch Stefan Weigt wegen Knieproblemen angeschlagen ist und momentan nur als „halbe“ Kraft gerechnet werden kann. Bleiben Lukas Rohr, der in die „Erste“ aufrückt, und der reaktivierte Niklas Coordt. Weitere Lösungen sollen im Abschlusstraining erörtert werden.

Die Aufgabe in Schwitten stellt hohe Ansprüche an die HSG, denn vor der Niederlage in Höchsten hatte die wiedererstarkten Mendener 7:1-Punkte gesammelt. „Eine ganz starke Deckung“, hat HSG-Coach Volker Schnippering viel Respekt vor den Akteuren um Abwehrchef Poth und Koerdt vor den starken Schlussleuten. Und auch im Angriff hat das Team um Spielertrainer Knez einiges zu bieten. „Im Gegensatz zur Hinrunde spielt der TV mannschaftsdienlicher, verteilt die Tore auf viel mehr Spieler“, hat der Coach eine Entwicklung weg von den Schwerpunktschützen Knez und Thorsten Becker beobachtet: Der wiedererstarkte Linksaußen Sven Becker, Rechtsaußen Meisterjahn oder Kreisläufer Löbbecke verdienen die Konzentration der HSG-Deckung, „die gegenüber der Vorwoche gewaltig zulegen muss“.

Gleiches gilt für den Angriff, in dem aber der Ausfall von Benno Walter (Kursfahrt) für die nächsten beiden Spiele schwer wiegt. „Geduldiger spielen und echte Chancen herausspielen“, fordert der Coach, der sich immerhin auch über positive Nachrichten freuen darf: Die zuletzt erkrankten Jaschke und Miossec sind wieder dabei, zudem bleibt Youngster Elverfeld der HSG doch bis zum Saisonende erhalten. 

HSG: Rohr, ? – Winkhaus, Bölling, Jaschke, Fenner, Miossec, Elverfeld, Lausen, Baberg, Füller, Kroll, ?

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