Handball

Den Reden müssen Punkte folgen

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HSG-Rechtsaußen Phil Bieker (rechts) hofft mit seinem Team endlich auf das erste Erfolgserlebnis.

Lüdenscheid – 0:10 Punkte hatten sich die Verantwortlichen der HSG Lüdenscheid vor Saisonbeginn als Schreckensszenario ausgemalt, das drohen könnte. 0:10 Punkte sind’s auch geworden. Der Landesligist ringt weiter vergeblich um Leistungskonstanz, ein Umstand, der sich am Samstagabend (18 Uhr, Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums) im Duell mit dem TuS Volmetal II freilich ändern soll.

 „Jetzt gilt’s. Für uns zählen nur die beiden Punkte“, gibt’s für Teammanager Michael Mirus keinen Kompromiss zum eingeplanten Sieg, gleichwohl auch er weiß: „Die Volmetaler waren in der Vergangenheit beileibe auch nicht unser Lieblingsgegner, da sind wir schon einige Male gehörig unter die Räder gekommen.“

Immerhin – zumindest in der BGL-Halle hat’s in der Vergangenheit auch ab und an zum Erfolgserlebnis gelangt. Und allein daran wollen sich die Schützlinge von Trainer Axel Schürfeld orientieren. Nach dem 24:31 von Menden ist im Lüdenscheider Lager wieder viel geredet worden, warum es abermals nur zu 25 starken Minuten gereicht hat. Ein Hauptgrund ist sicher die mäßige Trainingsbeteiligung, mit der nicht nur auch konditionelle Porbleme einhergehen: „Vor allem fehlt es an der Eingespieltheit, die Mannschaft verliert zu schnell den Kopf, wenn etwas daneben geht“, meint Mirus und fordert Taten: „Jetzt muss die Phase der hohen Konzentration endlich einmal 50 Minuten oder länger anhalten.“

Denn die Bergstädter wissen genau, dass unpräzise und unvorbereitete Abschlüsse wie nach Wiederbeginn in Menden auch Volmetal mit seinem starken Gegenstoßspiel und guter zweiter Welle in die Karten spielen. „Wir müssen den Gast so oft es geht, in den aufgebauten Angriff zwingen“, sagt Mirus, der die TuS-Reserve beim Sieg über Halingen unter die Lupe genommen hatte und beeindruckt war.

Denn der Gast verfügt auch im aufgebauten Spiel um Mittelmann Binder mit Schliepkorte und Sklarski über starke Eckpfeiler, hinzu kommt der drittligaerfahrene Keeper Treude – die HSG wird ein dickes Brett bohren müssen. Die Vorbereitung war gewissenhaft, die letzte Trainingseinheit wurde extra vorverlegt, damit auch Niclas Beckmann teilnehmen konnte und personell muss sie nur auf Julius Hahn verzichten. Also ordentliche Voraussetzungen für ein erstes Erfolgserlebnis, das angesichts der folgenden Aufgabe in Olpe dringend geboten ist.

HSG:  Ferizi, Stute – Schmidt, Wizy, Beckmann, Bieker, Pennekamp, Lausen, Gruber, Weigt, Ritthaler, Hirnschal, Fenner

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