Handball

Improvisation an der Tagesordnung

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Mit der HSG gegen Villigst/Ergste vor einer ganz schweren Aufgabe: Kreisläufer Mario Hurlbrink.

Lüdenscheid - Der Saisonstart ist bei 3:7-Zählern buchstäblich „in die Hose gegangen“, kurzfristige Besserung wohl nur in ganz kleinen Schritten möglich. Verletzungen und berufs- und studienbedingte Fehlzeiten bei den Trainingseinheiten setzten Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid auch vor dem Vergleich mit dem noch unbesiegten Tabellenzweiten HVE Villigst/Ergste (Samstag, 17 Uhr, BGL-Sporthalle) schwer zu.

„Die Situation ist alles andere als einfach“, verweist Trainer-Routinier Friedhelm Ziel auf die zahlreichen Ausfälle: Nichts Neues vom Langzeitausfall Maurice Duda, der langzeitverletzte Neuzugang Julius Hahn gerade erst wieder im individuellen Aufbautraining, Kreisläufer Rick Behnke-Schoos mit einer anhaltenden Kapselverletzung an der Hand außer Gefecht, Lukas Weichelt mit seinen Knieproblemen ebenfalls wieder im Lazarett und Zweitkeeper Luan Ferizi nach einem Arbeitsunfall nicht einsatzfähig: Die Ausfallliste ist lang, hinzu kommen die unabänderlichen Fehlzeiten bei den Übungseinheiten – eine Zwickmühle, die konzentrierte Arbeit an Schwachpunkten sowie individuelle Vorbereitung auf die Gegner wirklich nicht leicht machen, weil nicht einmal alle Positionen im Training besetzt werden können.

Gerade vor dem Duell mit der mit ehemaligen Jugendbundesliga-Akteuren bestückten jungen HTV-Mannschaft ein Handicap, denn der Gast präferiert eine gnadenlos auf Ballbesitz ausgehende offensive 1:5-Deckung. „Natürlich kann man sich darauf einstellen, bräuchte aber das komplette Team in der Vorbereitung“, meint Ziel, der stattdessen mit seinem Rumpfkader am Samstagnachmittag wieder zum Improvisieren gezwungen wird, immerhin am Rücklaufverhalten gegen das Villigster Gegenstoßspiel ebenso gearbeitet hat wie gegen die vielen hohen Anspiele an den langen Kreisläufer der Gäste.

„Kampfgeist und Motivation“, sieht er neben der guten Kondition seines kleinen Aufgebots als „Hauptwaffen“ seines Teams, um die bislang noch sehr ordentliche Heimbilanz (3:1-Punkte) weiterhin im positiven Bereich zu halten.

HSG: Kämmerer, Müller – C. Broscheit, Mühlbauer, Beckmann, Fenner, Plate, Nitsch, Hurlbrink, Lausen, Bieker

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