Fußball

Ein Dreier unter Flutlicht

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Während FSV-Kapitän Murat Kaya (rechts, fast verdeckt) heute Abend noch in Urlaub weilt, werden Erkut Orhan (vorn) und Daniel Dintinger (hinten links) den Werdohlern in der vorgezogenen Partie gegen Olpe zur Verfügung stehen.

Werdohl - Flutlichtfußball am Riesei: Bereits am Freitagabend trifft die FSV Werdohl im vorgezogenen Landesliga-Punktspiel auf die SpVg Olpe (19.30 Uhr). Die sportlichen Leiter Alex Schmale und Björn Schneider hatten die Idee zum Versuch, im Duell der örtlichen „Halb“-Nachbarn einmal auf den Freitagabend auszuweichen.

Ein Versuchsballon, mit dem die Kontrahenten hoffen, am Freitagabend eine stattliche Zuschauerkulisse auf den Riesei-Kunstrasen zu locken. „Wir hatten erst sogar an ein Spiel am Samstag gedacht, aber das ist wegen der vielen Jugendbegegnungen nicht möglich, da sind wir auf den Freitag ausgewichen“, meint Alex Schmale, wobei „ausweichen“ angesichts der zersplitterten Spielpläne der Bundesligisten eigentlich ohnehin nicht mehr möglich ist. „Das macht dem Amateurfußball schwer zu schaffen“, sieht Schmale düstere Zeiten auf die unterklassigen Kicker zukommen.

Noch aber sind die Protagonisten auch in der siebten Liga auf „ihren“ Fußball fixiert und erwarten heute ein spannendes Südwestfalenduell. Denn der Gast aus Olpe, dem als Westfalenliga-Absteiger und dem Weggang von gleich 14 Akteuren auch in der Landesliga eine schwere Zukunft prophezeit worden war, ist erstaunlich gut aus den Startlöchern gekommen, hat ebenso wie die FSV an den ersten sechs Spieltagen neun Zähler gesammelt.

„Natürlich hat Olpe einiges an Qualität verloren, hat aber auch viele junge Talente verpflichten können und steckt mitten im personellen Umbruch wie wir selbst ja auch. Dass es für die SpVg nicht einfach werden würde, habe ich auch gesagt, aber dass sie ganz unten reinrutschen wird, das erwarte ich auch nicht“, hat Schmale viel Respekt vor dem Gast und erwartet „ein Duell zweier Mannschaften absolut auf Augenhöhe.“

Keinen Zweifel aber lässt Schmale daran, dass die FSV, die nur am ersten Spieltag in Hüsten verlor und seitdem ungeschlagen ist, einen Dreier einplant: „Zuhause sind wir sicher noch ein Stückchen stärker als auswärts“, sieht er viel Steigerungspotenzial gegenüber dem glücklichen 1:1 beim SSV Hagen. „Da hatten wir auch personelle Probleme“, weiß Schmale, dass der FSV-Kader nun wieder besser bestückt ist: Schröder, Dintinger und Gryn stehen wieder zur Verfügung, sodass nur noch Urlauber Kaya auf jeden Fall ausfällt.

FSV:  Schmale, Felbick, Richter – Polo, Sarris, Bonevski, Klippert, Dintinger, Orhan, El Alami, Belkaious, Akdeniz, Nohl, Karagiorgidis, Sarantidis, Kalaitzis, Bektas, Schoppe, Spais, Zaim, Gryn

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