FSV Werdohl empfängt BSV Menden

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Für Bartos Mura (rechts) und die FSV Werdohl zählt gegen den BSV Menden nur das nackte Ergebnis.

Werdohl -  Die vergangenen Wochen haben bei der FSV Werdohl Spuren hinterlassen. Die personellen Problemen ließen nicht nur die Alternativen für Trainer Marco Sadowski schwinden, sondern waren auch eine Hauptursache für die schwachen Resultate mit vier Niederlagen in fünf Begegnungen der Fußball-Landesliga. Vor dem Heimspiel gegen den BSV Menden am Sonntag (15.30 Uhr, Riesei-Stadion) strahlt Sadowski jedoch vorsichtigen Optimismus aus.

Das liegt zum einen daran, dass der Coach im Vergleich zu den Vorwochen wieder ein paar Alternativen mehr hat. Redouane El Alami und Murat Kaya haben ihren Urlaub beendet, standen auch beim 0:3 in Neheim vor Wochenfrist schon auf dem Platz, sind nun aber eine Trainingswoche weiter. Zudem sind Dominik Schwenck und Gian-Marco De Luca wieder zurück.

Dass dennoch gegen Menden nicht gleich alles wie von selbst laufen wird, liegt auf der Hand. „Wir können nicht erwarten, dass wir dort ein Feuerwerk abbrennen“, betont Sadowski. Gleichwohl will der FSV-Trainer an seiner grundsätzlich offensiv ausgerichteten Spielphilosophie festhalten. Dementsprechend ist eine Mauertaktik gegen den BSV für ihn kein Thema. „Ich weiß gar nicht, ob wir vorsichtiger agieren können“, so Sadowski. Außerdem erwartet er von seinen Schützlingen die richtige Mentalität. „Wir wollen einfach punkten. Das ist das, was ich erkennen möchte“, stellt der Coach klar.

Bei den Mendenern hat sich die Situation zuletzt leicht stabilisiert. Der überraschende 3:0-Erfolg über den SSV Meschede am vergangenen Sonntag war Spiel eins nach dem Rücktritt von Trainer Mark Elbracht. In dieser Partie trug dessen Co-Trainer Ralf Essmann die Verantwortung auf der BSV-Bank. Ob es sich dabei um eine endgültige Nachfolgeregelung handelt, blieb jedoch offen. Denn laut Medienberichten ist auch Ex-Nationalspieler Paul Freier, langjähriger Bochumer und Leverkusener Bundesliga-Profi, ein Kandidat für den Trainerjob am Huckenohl. Freier bestätigte den Kontakt zum BSV, bekundete jedoch, er wolle erst seine B-Lizenz erwerben, ehe er einen Verein übernimmt.

Die Lage beim MK-Nachbarn interessiert Sadowski so oder so nur am Rande. „Wir schauen auf uns, haben unsere eigenen Probleme“, so der Werdohler Coach, der auf eine „ordentliche Trainingswoche“ zurückblickt. Verzichten muss er – neben den verletzten Sander, Intravaia und Zejnullahu – auf Torwart Simon Felbick, der mit den Alten Herren der FSV auf Norderney weilt. Ergänzt wird der Kader durch Melih Akdeniz, der die gesamte Trainingswoche in der ersten Mannschaft bestritt. - Von Christian Müller

FSV: Grete, Sekulla – Schröder, Maus, Bierkoch, Neuke, El Alami, Breitenbach, Schwenck, Kaya, Mura, Benli, Strongface, Kessler, De Luca, Akdeniz

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