FSV Werdohl kassiert 2:6-Klatsche gegen Finnentrop

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In Spiel eins nach dem Abschied von Trainer Marco Sadowski geriet die FSV Werdohl um Kosta Sarris (rechts) gegen die SG Finnentrop/Bamenohl mit 2:6 unter die Räder.

Werdohl - Die Trendwende ist bei der FSV Werdohl auch in Spiel eins nach der Trennung von Ex-Trainer Marco Sadowski ausgeblieben. Gegen die SG Finnentrop/Bamenohl setzte es für den heimischen Fußball-Landesligisten am ersten Adventssonntag eine 2:6 (1:2)-Heimschlappe. Damit bleibt die FSV vor dem letzten Spieltag im Kalenderjahr 2014 weiter ein Abstiegskandidat.

Dass die Werdohler letztlich so deutlich unter die Räder kommen würde, war anfangs keineswegs absehbar. Lukas Kessler ließ für die Hausherren mit einem Schuss aus der Drehung, der am Finnentroper Gehäuse vorbei strich, erstmals aufhorchen (7.). Schließlich deuteten die Gäste erstmals ihr beachtliches Potenzial im Vorwärtsgang an. Tim Schrage umkurvte im Höchsttempo mehrere Werdohler und kam schließlich knapp 20 Meter vor dem Tor zu Fall. Den fälligen Freistoß donnerte Phillip Hennes zum 0:1 aus FSV-Sicht in die Maschen (18.). Keine zehn Minuten später war Hennes erneut zur Stelle. Ein Diagonalball fiel dem Mann, der an diesem Nachmittag den Unterschied machte, vor die Füße – und fand mühelos seinen Weg an FSV-Torwart Markus Grete vorbei zum 0:2 (26.).

Die Gastgeber, die bis dato keineswegs enttäuschten, nach vorn aber einfach zu wenig Wucht entwickelten, kamen vor dem Seitenwechsel immerhin noch zum Anschlusstreffer durch Kessler (36.).

In Durchgang zwei stellte die Spielgemeinschaft den alten Zwei-Tore-Abstand rasch wieder her. Tim Schrage setzte sich gegen Robert Bierkoch durch und schoss Grete durch die Beine – 1:3 (53.). Die Finnentroper Angriffe nahmen nun in Häufigkeit und Qualität zu. Trotzdem gelang der FSV ein weiteres Mal der Anschluss: Murat Kaya lauerte am langen Pfösten, köpfte eine Flanke von Bierkoch zum 2:3 ein (74.). Die Antwort des neuen Tabellenzweiten kam fast unverzüglich. Hennes besorgte mit seinem dritten Treffer des Tages das 2:4 (76.). Damit war auch der letzte Widerstand der Werdohler gebrochen. Tim Schrage umkurvte Matthes Schröder und Bierkoch, schob zum 2:5 ein (81.), ehe Hennes zum vierten Mal ran durfte und den 2:6-Endstand klar machte (84.). „Dass wir einige Tore besser verteidigen können und müssen, darüber brauchen wir nicht sprechen“, bilanzierte FSV-Sportchef und -Interimstrainer Carsten Minker. - Von Christian Müller

FSV: Grete – Bierkoch, Schröder, Maus, Sarris – El Alami, Kaya – Akdeniz (77. De Luca), Sander, Mura (72. Benli) – Kessler

Finnentrop/Bamenohl: Grajewski – Bauerdick, Schröder, C. Hennes, Feldmann – Figge, Kleppel (70. Ruhrmann) – Entrup (80. Stange), P. Hennes, M. Schrage – T. Schrage

Schiedsrichter: Schlemper (Attendorn)

Tore: 0:1 (18.) P. Hennes, 0:2 (26.) P. Hennes, 1:2 (36.) Kessler, 1:3 (53.) T. Schrage, 2:3 (74.) Kaya, 2:4 (76.) P. Hennes, 2:5 (81.) T. Schrage, 2:6 (84.) P. Hennes

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