FSV Werdohl vor Saisonausklang gegen Hünsborn

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Dominik Krämer (links) ist einer von fünf Werdohler Spielern, die am Pfingstsonntag zum vorerst letzten Mal das FSV-Trikot tragen.

Werdohl - Wenn die FSV Werdohl am Pfingstsonntag im Riesei-Stadion zum abschließenden Spieltag in der Fußball-Landesliga RW Hünsborn empfängt, dann ist das Ergebnis dieser Partie nur einer von mehreren Faktoren, auf die der scheidende Werdohler Trainer Carsten Minker sein Augenmerk legt.

Natürlich würde Minker nichts lieber tun, als in seiner vorerst letzten Begegnung als Trainer einen Sieg einzufahren. Besonders wichtig ist ihm dies mit Blick auf die Zuschauer am Riesei, die im jüngsten Heimspiel das 0:10-Desaster gegen RW Erlinghausen vor knapp drei Wochen mit ansehen mussten.

In der Fremde hat sich die FSV mit den 2:1-Erfolgen in Menden und Dröschede glänzend rehabilitiert. „Der Grundgedanke sollte sein und wird sein, dass wir vor heimischem Publikum versuchen, es allen recht zu machen“, betont Minker.

Tabellarisch hat seine Elf den großen Druck schon seit Wochen nicht mehr, kann in den letzten 90 Minuten der Saison schlechtestenfalls noch vom fünften auf den siebten Rang zurückfallen. „Weil das aber mit einer Niederlage gegen Hünsborn verbunden wäre, würde mich das schon extrem stören. Das würde einfach nicht ins Bild passen“, unterstreicht Minker ehrgeizig.

Die Marschroute ist also klar: Der Befreiungsschlag auch auf eigenem Platz soll her, trotz der zu erwartenden körperlichen Strapazen bei Temperaturen von über 30 Grad. „Das wird sehr intensiv. Die Wettervorhersage ist schon Wahnsinn“, sagt der Werdohler Coach, der sein Amt bekanntlich an den früheren Lüdenscheider Rot-Weißen Marco Sadowski abgeben und als Sportlicher Leiter den zum FC Iserlohn wechselnden Uli Sauerborn ablösen wird.

Das Hünsborn-Match ist also ein Abschied für die beiden sportlich Hauptverantwortlichen der FSV, doch auch fünf Spieler treten am Sonntag ein letztes Mal im FSV-Dress an: Dominik Krämer wechselt zum Dortmunder Landesligisten Kirchhörder SC, Dustin Langenberg zum SV Attendorn, Emre Aydins Ziel ist unbekannt, Moritz Klamann und Falk Fischer schließen sich dem Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen an.

Letzterer hat nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder trainiert, ist aber leicht erkältet – Abschiedseinsatz offen. Robert Bierkoch ist privat verhindert, Bartos Mura, Murat Kaya und Damiano Intravaia fallen verletzt aus.

Der Eintritt im Riesei-Stadion ist gegen Hünsborn frei. - Von Christian Müller

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