Punktspiel-Auftakt für FSV Werdohl gegen Hünsborn

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Emin Günes (Zweiter von links) stieß im Winter vom Bezirksligisten TuS Sundern zur FSV Werdohl und darf sich vor dem ersten Punktspiel des neuen Jahres Hoffnungen auf einen Einsatz in der Startelf machen.

Werdohl - Nach etwas mehr als zwei Monaten Pause tritt an diesem Wochenende für die FSV Werdohl erstmals wieder der „Ernstfall“ ein: Mit dem Heimspiel gegen RW Hünsborn startet am Sonntag (15 Uhr, Riesei-Stadion) die Fußball-Landesliga ins neue Jahr.

Das 2:2-Unentschieden im letzten Testspiel am vergangenen Sonntag hat für das Werdohler Trainergespann um Manuel Sander noch einmal Arbeitsaufträge für die zurückliegende Trainingswoche formuliert. „Wir haben ein paar Sachen aufgearbeitet“, berichtete Sander und benannte „Abstimmung und Kommunikation“, an denen in den Einheiten im Hinblick auf Hünsborn gefeilt worden sei. 

Sander strahlt vor dem ersten Kampf um Punkte 2016 Zuversicht aus. „Wir gehen mit einem guten Gefühl ins Spiel und sind gut vorbereitet“, so der 31-Jährige. Ans erste Duell gegen die Rot-Weißen hat die FSV keine guten Erinnerungen. Noch unter Sanders Vorgänger Alen Terzic schickte Hünsborn die Lennetaler Ende August mit einer 5:1-Klatsche auf die Heimreise. Terzic hatte damals kaum personelle Alternativen auf der Bank, musste nahezu tatenlos mit ansehen, wie seine Elf ein achtbares 1:1-Remis aus der Hand gab und in den letzten 20 Minuten der Partie vier Gegentreffer schluckte. 

Ein knappes halbes Jahr später haben die Werdohler nachgebessert. Mit Emin Günes und Emanuele Catalano haben laut Sander zwei der vier Winter-Neuzugänge gute Karten für einen Einsatz in der Startelf. Torjäger Muammer „Bubi“ Topcu, zurückgekehrt vom A-Ligisten und Stadtkonkurrenten Eyüp, muss sich nach Achillessehnenbeschwerden wohl noch gedulden. Zudem ließ Sander durchblicken, dass Markus Grete im Tor gegenüber Yavuzcan Duru, ebenfalls neu von Eyüp, die besseren Chancen hat. „Markus muss mehr tun und macht das auch“, freut sich der FSV-Coach, dass Duru wie erhofft den Konkurrenzkampf auf dieser Position angefacht hat.

Hünsborn lobt Sander als „gute Landesliga-Mannschaft“, weiß um die Gefahr, die in der Offensive des Teams aus der Gemeinde Wenden von Angreifern wie Sebastian Braas und Marius Uebach ausgeht. „Und hinten machen die Jungs die Drecksarbeit, da ist sich niemand zu schade“, ergänzt der FSV-Trainer. Er selbst kann auf einen nahezu vollzähligen Kader bauen. Lediglich Marius Maus, der noch im Urlaub weilt, fehlt sicher. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Falk Fischer, der zuletzt über Leistenprobleme klagte.

FSV: Grete, Duru – Akdag, Schröder, Klamann, Sarris, P. Fischer, Aydin, Günes, Bektas, Catalano, Sesay, R. Zekovic, F. Fischher, Kessler, Topcu, Tuz

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