FSV Werdohl gastiert beim starken Aufsteiger FC Altenhof

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Die Miene von FSV-Trainer Alen Terzic (Mitte, im Gespräch mit Co-Trainer und Ersatztorhüter Simon Felbick) bleibt sorgenvoll: Seine Elf erlitt im Kreispokalspiel in Altena am Donnerstagabend weitere personelle Rückschläge.

Werdohl - Auf den ersten Blick scheinen die Voraussetzungen ähnlich zu sein, wenn die FSV Werdohl am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Altenhof) in der Fußball-Landesliga beim FC Altenhof gastiert. Denn beide Teams kamen unter der Woche im jeweiligen Kreispokal jeweils zu mühevollen Siegen. In der Liga sind die Vorzeichen indes gänzlich unterschiedlich.

Für die Werdohler um ihren Trainer Alen Terzic ist es nach der 1:5-Niederlage bei RW Hünsborn am vergangenen Sonntag der zweite Ausflug in die Gemeinde Wenden binnen einer Woche. Zwischen diesen beiden Partien stand noch die Erstrundenbegegnung im Kreispokal beim A-Ligisten VfB Altena, der die FSV am Donnerstagabend ins Elfmeterschießen zwang.

„Natürlich freuen wir uns über das Weiterkommen. Es hat den Jungs gut getan, mal ein Spiel zu gewinnen“, sagt Terzic. Denn in der Meisterschaft ist dies bekanntlich noch nicht gelungen, stehen die Lennetaler nach den ersten beiden Spielen bei null Punkten.

So groß die Freude über den freilich schwer erkämpften Sieg in der Burgstadt ist, so sehr ahnt Terzic, dass sich der dafür betriebene Aufwand in Altenhof noch rächen könnte. „Natürlich wissen wir auch, dass diese 120 Minuten bis Sonntag noch etwas in der Muskulatur stecken“, räumt der Iserlohner ein.

Zumal sich das Erfolgserlebnis als verlustreiche Schlacht entpuppte. Innenverteidiger Marius Maus zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu, fällt definitiv aus. Musa Sesay ist nach seiner Roten Karte wegen Beleidigung seines Gegenspielers gesperrt. Der Einsatz von Kapitän Lukas Kesser, der in Altena mit muskulären Problemen ausgewechselt werden musste, ist fraglich. Hinzu kommen die schon im Vorfeld verletzten Falk Fischer und Robert Bierkoch sowie der urlaubende Bartos Mura.

Auch der FC Altenhof war allerdings in dieser Woche unterwegs, schleppte sich im Olper Pokal zu einem 2:1-Erfolg beim VfR Rüblinghausen, ebenfalls A-Ligist. Trainer Oliver Mack verzichtete dabei auf mehrere Stammkräfte, darunter Torjäger Bastian Schildt. In der Landesliga erwischte mauserte sich der Aufsteiger zu einem wahren Emporkömmling, gewann zum Auftakt das Wendener Ortsduell gegen Hünsborn vor der Kulisse von 650 Zuschauern mit 3:2 und ließ am vergangenen Sonntag ein 1:0 beim VfL Bad Berleburg folgen.

„Bei einem Aufsteiger spielt immer ein bisschen Euphorie mit hinein“, stellt sich Terzic mit seinem unverändert dezimierten Aufgebot auf motivierte und spielstarke Gastgeber ein. „Sie haben eine eingespielte Truppe mit einem guten Teamgeist. Das ist immer eine große Herausforderung“, ergänzt der FSV-Trainer. Ob seine Elf diese meistern kann, wird der Sonntag zeigen.

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