FSV Werdohl zum MK-Duell nach Menden

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Bartos Mura (links) und die FSV Werdohl zeigten beim 0:4 gegen den SC Neheim am Ostermontag erstmals unter Trainer Alen Terzic Schwäche. Dieser Eindruck soll in Menden korrigiert werden.

Werdohl - Wenn die FSV Werdohl am  Sonntag zum Auswärtsspiel der Fußball-Landesliga beim BSV Menden antritt, dann stehen sich im Huckenohl-Stadion (15 Uhr) zwei Mannschaften gegenüber, die eines eint: Nach einer starken Vorsaison stehen die Teams nun im Tabellenkeller.

Die Mendener lieferten sich über weite Strecken der vergangenen Spielzeit einen Zweikampf um Rang drei mit Borussia Dröschede, die FSV hingegen schloss auf Platz sechs ab, entschied aber beide Duelle 2013/14 gegen den BSV für sich. Werdohls Trainer Alen Terzic, selbst bekanntlich erst seit Beginn des Jahres damit beauftragt, den Absturz der Riesei-Kicker zu korrigieren, äußert sich gewohnt respektvoll über den kommenden Gegner. „Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft mit einer interessanten Mischung aus jungen und erfahrenen Leuten“, so der 34-jährige Iserlohner. „Warum Menden in dieser Situation steckt, kann und will ich nicht beurteilen. Wichtiger ist, dass wir unsere Punkte machen“, ergänzt Terzic.

Der Kontrahent aus dem märkischen Nordkreis, der jüngst die Verpflichtung von Mike Davids vom SuS Lanhscheid/Enkhausen vermeldete, gibt seinen Anhängern in dieser Saison des Häufigeren Rätsel auf. Beeindruckende Leistungen und Ergebnisse wie ein 6:0 gegen den FC Lennestadt, 3:0 gegen den SSV Meschede oder ein 0:0 gegen den SC Neheim halten sich die Waage mit eher schwachen Auftritten wie einem 2:2-Remis gegen Abstiegskandidat SV Hüsten oder die blutleere 0:2-Schlappe im Hinspiel in Werdohl. Zurzeit weist der BSV fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge auf, die FSV hingegen liegt neun Punkte vor Menden.

Der letzte Eindruck von den Riesei-Kickern war zumindest ergebnistechnisch nicht der beste. Das 0:4 gegen Neheim am Ostermontag markierte den ersten Dämpfer in einer bis dato starken Rückserie unter Terzic. „Wir hatten bisher drei, vier Mal gute Ergebnisse. Dieses Resultat ist für uns jetzt aus den Köpfen“, unterstreicht der Werdohler Coach, dass Neheim abgehakt ist.

Personell stimmen die Voraussetzungen. Lediglich die langzeitverletzten Melih Akdeniz und Fisnik Zejnullahu fallen aus. Florian Neuke, Sandro Collura und Baris Caliskan sollen den Kader der Reserve ergänzen.

In Menden muss die FSV auf dem ungewohnten Naturgrün ran. „Gezielt darauf vorbereiten konnten wir uns nicht“, verweist Terzic zwar darauf, dass der ohnehin selten genutzte Rasenplatz am Riesei einmal mehr gesperrt ist. Andererseits will der FSV-Trainer diesen Faktor nicht überbewerten: „Auch Kunstrasenplätze sind immer mal grundverschieden.“ - Von Christian Müller

FSV: Grete, Felbick (?) – Mura, Bierkoch, Schröder, Sander, Sarris, Maus, Kaya, Aydin, Benli, Fischer, Kessler, Sesay, Intravaia, Zekovic

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