FSV-Trainer Sander bleibt trotz 0:3 in Meschede zuversichtlich

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FSV-Sportchef Carsten Minker (links) und Trainer Manuel Sander strahlen weiterhin Zuversicht aus.

Werdohl -  Es war ein richtig trister Nachmittag für die FSV Werdohl in Meschede. Nicht nur, dass der Fußball-Landesligist auf dem in tiefstes November-Grau getauchten Sportzentrum Dünnefeld mit 0:3 verlor. Hinzu kam, dass auch die Resultate der Konkurrenten im Abstiegskampf nicht unbedingt zugunsten der Werdohler ausfielen.

Denn Aufsteiger BC Eslohe feierte seinen zweiten Saisonsieg überhaupt und in Folge, zog damit nach Punkten mit den Schützlingen von FSV-Trainer Manuel Sander gleich und verwies diese auf den vorletzten Tabellenplatz. Außerdem verschaffte sich der SV Attendorn durch seinen 3:2-Erfolg gegen den FC Wetter ein luftiges Polster von fünf Zählern auf die FSV. Zahlen, die bei Sander jedoch auf gemäßigtes Interesse stießen: „Die Niederlage tut in erster Linie für uns selbst weh. Mit den anderen hat das weniger zu tun.“

Das 0:3 beim SSV Meschede ist eine weitere dieser Partien, die die Werdohler nicht zwingend hätten verlieren müssen. Den Meschedern um ihren Trainer Heiko Hoffmann war durchaus anzumerken, dass sie aktuell nicht in Topform sind und ein Stück weit mit sich selbst zu kämpfen haben. Die Lennetaler setzten zwar Zweikampfstärke, Einsatzfreude und in Durchgang zwei auch den einen oder anderen sehenswert vorgetragenen Angriff entgegen.

Unter dem Strich müssen sich Sander und Co. aber eben doch den Vorwurf gefallen lassen, aus ihren Möglichkeiten und der Verunsicherung der Hausherren zu wenig Kapital geschlagen zu haben. „Das Spielfeld war sehr eng, wir haben nicht viele Räume gehabt“, kommentierte der Werdohler Coach die ersten 45 Minuten, die beide Teams auf phasenweise gruseligem Niveau bestritten hatten.

Nach dem Seitenwechsel wurde es hüben wie drüben besser. „Musa Sesay muss zwei Tore machen“, ließ Sander die Gelegenheiten seines Angreifers Revue passieren. Sesay verpasste erst das 1:0 aus FSV-Sicht (52.), traf später zudem beim Stande von 2:0 den Pfosten (82.). „Ich mache ihm trotzdem keinen Vorwurf. Er ist ein junger Spieler, das kann passieren. Aber wir müssen dahin kommen, dass es besser wird“, ergänzte der Trainer.

Nach dem Foulelfmeter zum 2:0 gingen die Köpfe bei der FSV nach unten, war Emre Yilmaz’ Lupfer zum 3:0 lediglich noch eine Randnotiz. Sanders Überzeugung, den Klassenerhalt dennoch zu schaffen, hat unter der zehnten Saisonniederlage indes nicht gelitten. „Ich bin mir sicher, dass wir unser Ziel am Ende erreichen werden“, bekräftigte der 31-Jährige.

Trotz der Sportpause am kommenden Totensonntag bleiben die Werdohler im Rhythmus. Denn am Samstag empfangen sie im Achtelfinale des Westfalenpokals den Oberligisten SV Lippstadt im Riesei-Stadion.

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