FSV Werdohl siegt auch in Dröschede mit 2:1

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Robert Bierkoch (rechts) und die FSV Werdohl fuhren den zweiten Auswärtssieg binnen einer Woche ein.

Iserlohn -  Defensiv konzentriert, offensiv konsequenter als der Gegner – so lautet die Erfolgsformel, mit der die FSV Werdohl am Sonntagnachmittag in der Fußball-Landesliga bei Borussia Dröschede mit 2:1 (1:0) triumphierte.

Schlüssel zum Erfolg war für die Mannschaft von Trainer Carsten Minker eine geschlossene Leistung in der Defensive, die dem ehemals Tabellendritten nur wenig Abschlussmöglichkeiten ließ.

Von der ersten Sekunde an setzten die Werdohler ihren Plan um, gestatteten den Hausherren zwar etwas mehr Ballbesitz, aus dem aber selten Chancen erwuchsen. Erst in Minute 23 senkte sich eine abgerutschte Flanke von Yusuf Acikel gefährlich Richtung FSV-Torwart Simon Felbick. Doch der Ball landete auf dem Tornetz.

Kurz danach schlugen die Gäste ihrerseits zu: Ein Borusse unterlief einen feinen Pass von Rejhan Zekovic, so dass das Leder Manuel Sander erreichte. Der behielt vor Dröschedes Keeper Julian Schmahl die Nerven und vollstreckte zum 0:1 (26.).

Die Gastgeber wurden in der Folge zweimal per Kopf gefährlich – einmal durch Arif Et nach einer Flanke aus halbrechter Position (34.), einmal durch den am langen Pfosten lauernden Dragan Petkovic nach einem Eckball von Et (35.). Doch beide Male strich der Ball an Felbicks Gehäuse vorbei.

Halbzeit zwei begann ähnlich wie die ersten 45 Minuten: Dröschede im Vorwärtsgang, aber ohne Durchschlagskraft, die FSV diszipliniert in der Rückwärtsbewegung und immer wieder mit dem Versuch, schnell zu kontern. Nach etwas mehr als einer Stunde bot sich für Gian-Marco De Luca die Riesenmöglichkeit zum 0:2: Sander schickte ihn lang auf die Reise, der Werdohler Angreifer zog seinem Gegenspieler davon und hatte Schmahl schon umkurvt. Dann aber wurde der Winkel zu spitz – De Luca musste zurück auf Dominik Franz legen, der die Kugel am Tor vorbei schob (66.).

Mit Beginn der Schlussviertelstunde gelang Dröschede durch Torjäger Arif Et mit einem Schuss aus knapp 16 Metern doch noch der Ausgleich. Im direkten Gegenzug gab die FSV jedoch die Antwort: Schmahl parierte zunächst De Lucas Versuch eines Schlenzers, im Nachsetzen drückte Zekovic den Ball per Kopf zum 1:2 über die Linie (76.).

In der Endphase hätte allein der eingewechselte Onur Benli zweimal das 1:3 nachlegen können (83., 89.), vergab aber jeweils. „Zum Ende hin müssen wir es früher entscheiden“, kritisierte Minker daher, fand für seine Elf ansonsten aber lobende Worte: „Wir haben Dröschede ganz wenig angeboten, ganz wenig zugelassen.“ - cm

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