FSV Werdohl gewinnt Kellerduell in Hüsten mit 3:0

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Konzentriert und gut organisiert ging die FSV Werdohl um Onur Benli (rechts) im Kellerduell in Hüsten zu Werke und verschaffte sich mit dem verdienten 3:0-Erfolg eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden beiden Spiele in der Landesliga.

Hüsten - Große Erleichterung bei der FSV Werdohl: Mit dem 3:0-Erfolg im Kellerduell der Fußball-Landesliga beim SV Hüsten ist die Mannschaft von Trainer Alen Terzic dem Klassenerhalt am Sonntag ein großes Stück näher gekommen. „Die Jungs haben starke Nerven gezeigt“, lobte der Coach.

Die Gäste erwiesen sich als die organisiertere, fußballerisch reifere Mannschaft im Stadion Große Wiese und kamen gleich in der Anfangsphase zu ersten Möglichkeiten. Lukas Kessler hatte nach einem Zuspiel von Fisnik Zejnullahu jede Menge Zeit und Platz, erwischte den Ball aber nicht richtig (5.).

Die Hüstener benötigten etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Vor allem kämpferisch boten sie der FSV Paroli, konnten einige gute Ballgewinne und Passstaffetten aber nicht in zwingende Torgelegenheiten ummünzen. Die Abwehrkette der Werdohler zeigte sich stabil, Torhüter Simon Felbick musste in den gesamten 90 Minuten selten eingreifen.

Unentspannter verlief der Nachmittag für Hüstens Schlussmann Sascha Zelder. Abermals prüfte Kessler ihn, diesmal mit einem Seitfallzieher nach einem weiten Einwurf von Rejhan Zekovic (18.). Und auch bei einem Freistoß von Zejnullahu musste der Zerbereus sein ganzes Können aufbieten, um den Ball aus dem unteren Eck zu fischen (22.). Erst kurz vor dem Seitenwechsel schlugen die Werdohler aus ihrem chancenmäßigen Übergewicht Kapital. Eine Bogenlampe kurz hinter der Hüstener Strafraumgrenze fiel Murat Kaya auf den Fuß, der direkt abzog und zur 1:0-Pausenführung traf (40.).

Im zweiten Durchgang waren die Hausherren bemüht, das Tempo zu forcieren und mehr Druck auf die FSV auszuüben. Doch es blieb dabei: Über Ansätze kam die Elf von Coach Torsten Garbe selten hinaus. Für die Werdohler ergaben sich in der Schlussphase Kontermöglichkeiten. Der eingewechselte Musa Sesay scheiterte noch aus kurzer Distanz (77.), Zejnullahu netzte jedoch in der Nachspielzeit zum aus Werdohler Sicht erlösenden 0:2 ein (90.+1). Gian-Marco De Luca erhöhte gar noch auf 0:3 (90.+3). Danach pfiff Schiedsrichter Martin Pier die Begegnung nicht mehr an.

Die FSV vergrößerte damit ihren Vorsprung auf Hüsten, das auf dem ersten Abstiegsplatz stecken bleibt, am drittletzten Spieltag auf fünf Zähler. „Insgesamt haben wir eine sehr gute Partie gemacht, leider etwas spät das zweite Tor gemacht – aber trotzdem noch rechtzeitig“, resümierte Terzic.

Hüsten: Zelder – Held (70. Plett), Köhler, Menke, Cannata – Occhiuzzo, Völker – Kwiotek, Gebhardt (46. Fischer), Kryziu (84. Rogalski) – Melki

FSV: Felbick – Benli, Maus, Kaya, Sarris – Breitenbach, Aydin – Kessler (84. Akdeniz), Zejnullahu, Fischer (70. Sesay) – R. Zekovic (76. De Luca)

Schiedsrichter: Pier (Holzwickede)

Tore: 0:1 (41.) Kaya, 0:2 (90.+1) Zejnullahu, 0:3 (90.+3) De Luca

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