FSV Werdohl will in Hünsborn anderes Gesicht zeigen

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Bartos Mura (rechts) steht der FSV Werdohl in Hünsborn wohl trotz eines Blutergusses am Fußgelenk zur Verfügung.

Werdohl -  Die Ausgangslage hat sich für die FSV Werdohl und Trainer Marco Sadowski kaum verändert. Auch vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Landesliga bei RW Hünsborn am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Rheinauer Straße) hat sich die personelle Situation am Riesei nicht wesentlich gebessert.

Mit Marcus Grete und Marius Maus kehren zwar zwei Urlauber zurück, und auch Gian-Marco De Luca ist nach seiner privat bedingten Pause wieder dabei. Allerdings haben sich mit Robin Breitenbach und Kapitän Manuel Sander zwei neue Akteure in den Krankenstand verabschiedet. Zudem sind bei Robert Bierkoch nach seinem 45-minütigen Überraschungs-Comeback gegen Olpe wieder Schmerzen im Knie aufgetreten, die eine Teilnahme am Training nicht zuließen. Und Bartos Mura plagt sich mit einem Bluterguss am Fußgelenk herum, soll aber einsatzbereit sein. „Wir müssen einfach in den nächsten zwei, drei Wochen über die Runden kommen“, wiederholt Sadowski die Parole, die er zuletzt häufiger ausgegeben hatte.

Um den Engpass zu mildern, plant der Lüdenscheider Anleihen bei der zweiten Mannschaft. Infrage kommen dafür die Defensiv-Spezialisten Baris Caliskan und Dominik Bärwald sowie Angreifer Melih Akdeniz. Eine endgültige Entscheidung fiel jedoch erst am Freitagabend nach dem Abschlusstraining in Absprache mit Uwe Grube, Trainer der Reserve. Darüber hinaus winkt die Rückkehr von Emre Aydin. Der Mittelfeldmann hatte sich mit Ablauf der vergangenen Saison vom Riesei verabschiedet, nahm aber in dieser Woche als Gast am Training teil und überzeugte den FSV-Coach. „Er ist fit, physisch sehr stark. Ich habe ihm signalisiert, dass ich ihn gerne hätte“, verdeutlicht Sadowski, dass die Entscheidung über eine erneute Zusammenarbeit nun allein von Aydin abhängt.

Gegner Hünsborn heimste in dieser Woche am „grünen Tisch“ seine ersten drei Zähler ein, nachdem die U 23 der Sportfreunde Siegen die Rot-Weißen einen noch nicht spielberechtigten Akteur aufs Feld geschickt hatte. „Über die Wertung haben sie sich sicherlich gefreut. Dennoch haben die Hünsborner sportlich noch keinen Punkt geholt“, so Sadowski.

Keinen Punkt hat aber auch seine Elf gegen Olpe geholt – und dabei richtig schwach gespielt. „Ein 0:5 kann und darf man nicht so einfach ignorieren“, betont der Werdohler Coach daher, dass er im Training in dieser Woche den Finger in die Wunde gelegt habe. Sein Ansatz für den dritten Anlauf zum ersten Sieg: „Ich hoffe, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen. Das wird auch nötig sein, denn sonst wird auch in Hünsborn nichts zu holen sein.“ - Von Christian Müller

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