FSV Werdohl hofft in Wetter auf ersten Punktgewinn

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Benjamin Zekovic (rechts) und die FSV Werdohl peilen beim Aufsteiger FC Wetter am Rande des Ruhrgebiets den ersten Punktgewinn der neuen Saison an.

Werdohl - Carsten Minker ist Werdohler und begleitet die FSV Werdohl als Spieler, Trainer und Sportlicher Leiter schon seit vielen Jahren. Aber ein Pflichtspiel gegen den FC Wetter? Daran kann sich der 41-Jährige nicht erinnern. In dieser Hinsicht kommt auf Minker also eine Premiere zu, wenn der FSV-Tross am Sonntag zum Auswärtsspiel der Fußball-Landesliga (15 Uhr, Harkortberg) antritt.

Im bisherigen Saisonverlauf hat der Werdohler Interimscoach, der nach der Trennung von Alen Terzic am Sonntag ein weiteres Mal gemeinsam mit Routinier und Co-Trainer Simon Felbick die Verantwortung an der Seitenlinie tragen wird, Wetter noch nicht selbst beobachten können. „Absolutes Neuland“ seien der Klub und die Mannschaft dementsprechend für ihn, gibt Minker zu.

Offensichtlich ist derweil, dass der Aufsteiger besser aus den Startlöchern gekommen ist als die FSV. „Sie haben am Anfang mit der Euphorie eines Aufsteigers gepunktet“, so Minker. Vier Zähler hat das Team vom Rande des Ruhrgebiets auf dem Konto – und damit vier mehr als die Werdohler. Das soll sich ändern. „Unser Anspruch ist, aus den beiden Spielen in Wetter und gegen Eslohe jetzt mal vier Punkte zu holen, um den Anschluss nicht zu verlieren“, gibt der Sportliche Leiter die Marschroute vor.

Seit der auf den 3. September vorverlegten Begegnung mit dem FC Lennestadt hatte die FSV mehr als eine Woche Zeit, Probleme aufzuarbeiten. Dass Minker und Felbick in der Zwischenzeit ein Patentrezept dafür finden würden, die Resultate zu verbessern, war nicht zu erwarten. Gleichwohl geht das Duo die Aufgabe in Wetter mit Optimismus an, berichtet Minker von „zwei guten Einheiten am Dienstag und am Donnerstag“.

Personell bleibt die Situation angespannt. Lukas Kessler hat weiter Schmerzen im Oberschenkel, hat nur eingeschränkt trainieren können. Die verletzten Falk Fischer und Robert Bierkoch sind weiter keine Option. Ob der lädierte Knöchel von Marius Maus einen Einsatz an der Ruhr zulässt, blieb offen. Immerhin kehrt Musa Sesay nach abgelaufener Sperre zurück.

Derweil gab Staffelleiter Ernst Moos bekannt, dass die 0:2-Wertung des Lennestadt-Spiels zurückgenommen wurde. Die Neu-Anmeldung des vermeintlich nicht spielberechtigten Emre Aydin sei rechtzeitig erfolgt, zwischen ihm und der FSV habe lediglich ein Kommunikationsproblem vorgelegen, so der Wilnsdorfer. Damit bleibt es bei der 2:3-Niederlage Werdohls.

FSV: Grete, Felbick – Mura, Schröder, Maus (?), Sarris, Breitenbach, Brüll, Neuke, Aydin, Klamann, P. Fischer, Sesay, B. Zekovic, Kessler (?), R. Zekovic

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