FSV Werdohl empfängt am Ostermontag den SC Neheim

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Alen Terzic will auch gegen Neheim wieder jubeln.

Werdohl -  Drei Punktspiele unter der Regie von Trainer Alen Terzic liegen hinter der FSV Werdohl – und sie alle hatten eines gemeinsam: Sowohl in Olpe und Bad Berleburg als auch im Heimauftritt gegen Hünsborn geriet der heimische Fußball-Landesligist jeweils mit 0:1 in Rückstand. Terzic hätte sicher nichts dagegen, wenn diese Serie am Ostermontag (15.30 Uhr, Riesei-Stadion) gegen den SC Neheim reißt.

Gleichwohl lässt der Iserlohner durchblicken, dass dieses Thema in der Ansprache an sein Team kein Schwerpunkt war. „Am Ende ist das Ergebnis entscheidend“, betont Terzic. Und das passte bekanntlich in allen Fällen. Beachtliche sieben Zähler sammelten die Werdohler in der Meisterschaft schon ein, seit der 34-Jährige Anfang des Jahres am Riesei die Verantwortung übernahm.

Mögliche Gegentore sind für Terzic Teil seiner Philosophie. „Wenn du so wie wir versuchst, offensiv zu denken, dann wirst du so etwas nie ganz verhindern können“, sagt der FSV-Coach, dem freilich nicht entgangen ist, dass hin und wieder auch individuelle Aussetzer seiner Schützlinge dem Gegner den Weg zum Torerfolg ebneten. „Natürlich ist das auch eine Konzentrationsgeschichte“, räumt Terzic ein.

Mit Neheim hat die FSV noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel hatten die Werdohler am Binnerfeld mit 0:3 das Nachsehen. Zwei direkt verwandelte Freistöße brachten die Riesei-Kicker Mitte September unter der Leitung von Terzic-Vorgänger Marco Sadowski ins Hintertreffen in einer Begegnung, in der auch der SC keineswegs brillierte. „Ich glaube, dass Neheim deutlich mehr als gute Standardsituationen anzubieten hat“, will Terzic die Neheimer nicht auf diese Qualität reduzieren. Vielmehr warnt er vor Stabilisator Sylvio Meyer oder Jonas Schmidt, der nach langer Verletzung wieder zur Verfügung steht und in der Offensive als Anspielstation dient.

An eine besondere Belastung durch das Kreispokalspiel, das die FSV am Donnerstagabend in Kierspe austrug (Bericht links), glaubt der Trainer nicht, verweist auf die gute und intensive Vorbereitung. Gleichwohl hatte die Terminierung dieses Duells sowie des Neheim-Spiels Einfluss auf die Dosierung des Trainings: Die gestrige Einheit verlegte Terzic nicht zuletzt wegen des Feiertages auf den heutigen Samstag, so dass wie gewohnt bis zum Anpfiff gegen Neheim noch ein Tag zur Regeneration bleibt.

Derweil gab Sportchef Carsten Minker bekannt, dass nach Moritz Klamann auch Marcus Brüll im kommenden Sommer vom Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen zur FSV zurückkehrt. Brüll war bereits bis zum Ende der Saison 2012/13 am Riesei aktiv und kann in der Abwehrkette rechts oder im Zentrum eingesetzt werden. Die beiden Lüdenscheider Damiano Intravaia und Redouane El Alami werden die FSV hingegen verlassen. Sie können nach eigener Aussage den zeitlichen Aufwand nicht mehr leisten, mehrfach wöchentlich zum Training und zu den Spielen nach Werdohl zu kommen. - Von Christian Müller

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