FSV Werdohl will gegen Lennestadt Serien beenden

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Im Hinspiel kamen Matthes Schröder (links) und die FSV Werdohl durch ein spätes Lennestädter Eigentor noch zu einem 2:2-Unentschieden. Nun gilt es für die FSV, nach zwei Niederlagen wieder in die Spur zu finden.

Werdohl - Manchmal hilft es, sich auf Bewährtes zu besinnen. So oder so ähnlich könnte die Leitlinie lauten, nach der Alen Terzic, Trainer der FSV Werdohl, seine Mannschaft auf das Heimspiel in der Fußball-Landesliga gegen den FC Lennestadt eingestimmt hat (Sonntag, 16 Uhr, Riesei-Stadion).

Denn die zurückliegenden 180 Minuten gegen den SC Neheim (0:4) und vor Wochenfrist beim BSV Menden (0:1) machten deutlich, dass der FSV einige Tugenden abhanden gekommen sind, die nach der Winterpause zunächst zu sieben Punkten aus drei Begegnungen geführt hatten. „Wir hatten zuletzt keine optimalen Abläufe in unserem Spiel. Daran haben wir gearbeitet“, sagt Terzic und lobt ausdrücklich „die sehr gute Trainingswoche“. Konkret ging es dem Iserlohner dabei um die taktische Disziplin und um den Aufbau der eigenen Offensive. „Wir haben es zu Anfang der Rückrunde schon einmal besser hinbekommen, kompakt zu stehen und nach vorne zu spielen“, so Terzic weiter.

Eine Mauertaktik gegen die offensivstarken Lennestädter um ihren Torjäger Florian Friedrichs liegt dem FSV-Coach jedoch fern. „Wir werden versuchen, zielstrebiger als zuletzt nach vorne zu agieren. Torchancen hatten wir auch in Menden, haben sie aber nicht gut zuende gespielt“, so der 34-Jährige, der unterstreicht: „Es gibt keinerlei Absichten, sich in einem Heimspiel nur auf defensive Merkmale zu konzentrieren.“

Und dann wäre da schließlich ja noch eine Serie, die die Werdohler unabhängig vom Endergebnis gegen Lennestadt gerne beenden würden. Denn bislang geriet die FSV in jedem der fünf Punktspiele seit Terzic’ Amtsantritt mit 0:1 in Rückstand. „Es wäre schöner, wenn wir das ändern könnten und ein Spiel auch mal aus einer Führung heraus gestalten könnten“, äußert der Trainer, der gleichwohl weiß: „Es auf Knopfdruck abzustellen, ist auch schwierig.“

Personell ist gegen die Gäste aus dem Kreis Olpe kaum mit Änderungen am Kader der FSV zu rechnen. Eine Option hält sich Terzic aber offen – und wenn er diese ziehen könnte, wäre das keine unerhebliche. Denn die Rückkehr von Fisnik Zejnullahu ist absehbar. Wochenlang war der frühere Iserlohner mit einer Sprunggelenksverletzung außer Gefecht, hatte nach seiner Rückkehr zum Riesei bislang ohnehin keine einfache Saison.

Doch gegen Lennestadt winkt dem bulligen Offensivakteur ein Platz im Aufgebot. „Bisher waren die Eindrücke von ihm positiv“, äußert Terzic, der seine Entscheidung freilich vom Verlauf des Abschlusstrainings abhängig machen will. Marius Maus und Florian Neuke sollen indes in der Reserve zum Einsatz kommen. - Von Christian Müller

FSV: Grete, Felbick – Mura, Schröder, Bierkoch, Sander, Sarris, Kaya, Benli, Aydin, Fischer, Sesay, Intravaia, Zekovic

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