FSV Werdohl bezwingt RW Erlinghausen zum Jahresausklang

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Kosta Sarris (links, im Zweikampf mit Erlinghausens James Ndubueze) und die FSV Werdohl feierten im letzten Landesliga-Spiel des Jahres 2014 einen Sieg.

Werdohl - Der erhoffte versöhnliche Jahresabschluss ist der FSV Werdohl geglückt. In den letzten 90 Minuten der Fußball-Landesliga für 2014 feierte die Mannschaft von Interimstrainer Carsten Minker gegen RW Erlinghausen am zweiten Advent einen 2:1 (2:1)-Sieg. Damit vergrößerte die Elf vom Riesei den Abstand auf die Abstiegsplätze auf sieben Zähler.

Der Auftakt in die Partie verlief schleppend. Für erste Gefahr sorgte ein Freistoß, den Lukas Kessler aus halblinker Position in den Erlinghausener Strafraum schlug. Allerdings stand Robert Bierkoch schlecht zum Ball, so dass er die Kugel nicht Richtung Tor bugsieren konnte (14.). Kurz danach erzielten die Gäste unter den Augen von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der noch immer Vorsitzender seines Heimatvereins ist, mit ihrem ersten Angriff das 0:1. Raffaele Wiebusch drosch das Leder vor das Werdohler Gehäuse, Pascal Raulf stocherte es irgendwie am Werdohler Torwart Markus Grete vorbei in die Maschen (18.).

Die FSV suchte jedoch weiter den Weg nach vorn. Ein Heber von Kessler erreichte den über die linke Seite durchgelaufenen Florian Neuke, der das Spielgerät aber neben das Tor der Rot-Weißen setzte (24.). Wenig später hatten die Hausherren die Begegnung binnen 120 Sekunden gedreht. Jeweils nach Eckbällen von Kessler war erst Robert Bierkoch zur Stelle (33.), ehe Murat Kaya aus dem Hinterhalt am schnellsten reagierte und Erlinghausens Schlussmann Benedikt Müller zur 2:1-Führung für die FSV überwand (35.). Raulf hatte kurz vor dem Pausenpfiff eine weitere Gelegenheit, holte dabei aber lediglich einen Eckball heraus (45.+1).

Im zweiten Durchgang waren die Erlinghausener darum bemüht, den Druck auf das Werdohler Tor zu erhöhen. Allerdings kamen die Gäste selten in gefährliche Abschlusssituationen, was unter anderem damit zusammenhing, dass Minker mit Kapitän Manuel Sander bei Ballbesitz des Gegners eine weitere Absicherung auf der rechten Seite der Abwehrkette installiert hatte. So gehörten ein Schuss von Daniel Berlinski aus der zweiten Reihe (63.) und ein Freistoß von Wiebusch aus halbrechter Position, der am FSV-Kasten vorbei strich (71.), schon zu den besseren Aktionen des Watzke-Klubs.

„Das, was wir vorhatten, ist sehr gut aufgegangen“, bilanzierte der Werdohler Sportchef und „Trainer auf Zeit“ und ergänzte: „Die ganz große Torchance aus dem Spiel heraus hatten die Erlinghausener nicht.“

FSV: Grete – Bierkoch, Maus, Schröder, Sarris – El Alami, Kaya – Sander, Mura (81. De Luca, 87. Zekovic), Neuke (72. Benli) – Kessler

Erlinghausen: Müller – Kandlen (78. Tilly), Meyer, Luckey, Wiebusch – Watzke (68. Ohms), Berlinski, Bahceci – Ndubueze, Raulf, Kriesche (68. Gutzeit)

Schiedsrichter: Kleiböhmer (Hagen)

Tore: 0:1 (18.) Raulf, 1:1 (33.) Bierkoch, 2:1 (35.) Kaya

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