FSV Werdohl bezwingt harmlosene Siegener Reserve

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Murat Kaya (rechts) stellte mit seinem Führungstreffer in Minute 27 den hochverdienten und ungefährdeten 4:0-Erfolg der FSV Werdohl gegen die SF Siegen II aufs Gleis.

Werdohl - Mit einem auch in der Höhe verdienten 4:0 (3:0)-Erfolg hat die FSV Werdohl am Sonntag gegen die Zweitvertretung der SF Siegen einen Befreiungsschlag in der Fußball-Landesliga geschafft. Für die Elf von Trainer Marco Sadowski war es nach dem 2:0 gegen Menden der zweite Heimsieg in Folge.

Von Beginn an nahmen die Hausherren im Riesei-Stadion die Partie in die Hand und kamen gegen passive Siegener schnell zu Möglichkeiten. Lukas Kessler nahm nach einem kurz ausgeführten Eckball vom linken Straufraumeck Maß, doch der Ball strich knapp über das Gehäuse der Gäste (8.). Nach 21 Minuten war SF-Torhüter Sven Sontowski bereits geschlagen, FSV-Angreifer Gian-Marco De Luca kämpfte wenige Zentimeter vor der Torlinie mit drei Siegenern um die Kugel, konnte sich aber nicht durchsetzen und kam schließlich zu Fall. Der Elfmeterpfiff war in dieser Szene nicht zwingend, gleichwohl hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen, wenn Schiedsrichter Andreas Braun einen Strafstoß verhängt hätte.

Einem gut getretenen Eckball von Dominik Schwenck, den Murat Kaya am hinteren Pfosten per Direktabnahme verwandelte, war schließlich die 1:0-Führung für die FSV zu verdanken (27.). Die Werdohler blieben aber weiter am Drücker und legten in Person des emsigen De Luca das 2:0 nach (36.). Selbiger bereitete kurz darauf mit einer Flanke das 3:0 durch Redouane El Alami vor (40.). Den harmlosen Gästen war spätestens mit diesem Treffer der Zahn gezogen, die Begegnung vorentschieden.

Nach dem Seitenwechsel wagte sich die Reserve des Regionalligisten zweimal vor den Kasten von Werdohls Keeper Marcus Grete, der jedoch beim Schuss von Niels Jung ans Außennetz nicht eingreifen musste (53.) und auch danach weiter einen ruhigen Nachmittag verlebte. Statt einer Siegener Aufholjagd zerstreute Kessler mit seiner technisch anspruchsvollen „Bogenlampe“ zum 4:0-Endstand letzte Zweifel am Werdohler Sieg (55.).

Die Schützlinge von Sadowski hielten trotz der klaren Führung das Tempo hoch und den Gegner bis auf ganz wenige Situationen vom eigenen Tor weg. Ungefährlich blieb auch ein Freistoß von Enis Djonovic aus eigentlich aussichtsreicher Position (80.). „Wir haben viel richtig gemacht, unser Spiel hervorragend aufgezogen“, lobte Sadowski, der doch ein kleines Haar in der Suppe fand: „Wir hätten das ein oder andere Tor mehr machen können, wenn nicht müssen.“ - Von Christian Müller

FSV: Grete – Akdeniz, Schröder, Kaya, Neuke – El Alami, Breitenbach (70. Strongface) – Benli (79. Mura), Kessler, Schwenck – De Luca

Siegen II: Sontowski – Hesse (72. Abbassi), Aktas, Kalambay, Yaglu – Horlacher-Debusmann, Djonovic – Köksal (46. Abdoulaye-Marmane), Dincer, Jung (65. Stettner) – Kesen

Schiedsrichter: Braun (Schwerte)

Tore: 1:0 (27.) Kaya, 2:0 (36.) De Luca, 3:0 (40.) El Alami, 4:0 (55.) Kessler

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