FSV Werdohl feiert Sieg in Bad Berleburg

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Musa Sesay (rechts) ersetzte in Bad Berleburg den gesperrten Lukas Kessler im Angriffszentrum bei der FSV Werdohl.

Bad Berleburg - Die FSV Werdohl hat ihren Aufwärtstrend in der Fußball-Landesliga fortgesetzt. Beim VfL Bad Berleburg gewann die Mannschaft von Trainer Alen Terzic am Sonntag mit 2:1 (2:1) und bleibt damit nach der Winterpause auch im dritten Punktspiel unbezwungen.

Die Anfangsphase im Bad Berleburger Dauerregen brachte nach einer sehenswerten Kombination über Bartos Mura und Onur Benli direkt die erste starke Szene der Gäste hervor. Doch Musa Sesay, der bei der FSV den gesperrten Lukas Kessler ersetzte, schaufelte den Ball über das VfL-Tor (5.). Kurz danach eröffnete ein Stockfehler von Matthes Schröder den Hausherren deren erste dicke Möglichkeit. Der Lupfer von Peter Rosenblatt touchierte das Lattenkreuz des Werdohler Kastens (9.).

Aus einem Patzer in der FSV-Defensive heraus fiel dann auch das 1:0 für den VfL, das Torben Birkelbach markierte (16.). Wie schon zuletzt in Olpe und gegen Hünsborn brachte der Rückstand die Terzic-Elf nicht aus der Ruhe. Fast im direkten Gegenzug war Falk Fischer nach einer Hereingabe von Onur Benli mit dem 1:1-Ausgleich zur Stelle (18.).

Die Werdohler wirkten insgesamt strukturierter, variantenreicher im Spielaufbau. Viele Bad Berleburger Angriffe hingegen entsprangen langen Pässen oder Standardsituationen. Beim Treffer zum 1:2 nutzte die FSV ihrerseits einen zu kurz geratenen Rückpass von Sebastian Schmidt auf seinen Schlussmann Alexander Barth. Rejhan Zekovic jagte den Gastgebern die Kugel ab und drehte die Partie (36.).

Im zweiten Durchgang häuften sich die Möglichkeiten für den Aufsteiger. Einen Schuss von Christopher Geisler blockte die FSV-Hintermannschaft (61.), eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite drosch Schmidt neben das Tor (65.). Der Versuch des eingewechselten Lars Neusesser aus der zweiten Reihe verfehlte das Gehäuse von FSV-Torhüter Markus Grete (75.) „Es war klar, dass der Druck irgendwann größer wird. Wichtig war, dass wir ab einem gewissen Punkt auch wieder ein bisschen Luft nach vorne bekommen haben“, sagte Terzic später.

Und dieser Punkt war spätestens in den letzten zehn Minuten der Begegnung erreicht. Zekovic tauchte frei vor Barth auf, stand aber im Abseits (80.). Und auch Benli hatte das 1:3 auf dem Fuß, überlupfte aber nicht nur den Keeper, sondern auch das Tor (85.). „Aufgrund der Vielzahl an Kontersituationen geht das Ergebnis insgesamt in Ordnung“, freute sich der FSV-Trainer über den zweiten Sieg und die Zähler fünf bis sieben im dritten Spiel unter seiner Regie. - Von Christian Müller

VfL: Barth – Krowarz (69. L. Neusesser), Braun, T. Neusesser, Schmidt – Völkel, Geisler – Ibrahim, Lückel (35. M. Birkelbach), T. Birkelbach (61. Gora) – Rosenblatt

FSV: Grete – Mura, Schröder, Bierkoch, Sander – Benli (90.+2 Caliskan), Maus, Kaya, Fischer (88. Intravaia) – Sesay (90. Collura), Zekovic

Schiedsrichter: Cremer (Finnentrop)

Tore: 1:0 (16.) Birkelbach, 1:1 (18.) Fischer, 1:2 (36.) Zekovic

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