FSV Werdohl eröffnet Landesliga-Saison gegen Erlinghausen

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Dem Oberligisten aus Dortmund waren Florian Neuke (rechts) und die FSV Werdohl stets dicht auf den Fersen. Zum Landesliga-Auftakt wollen die Lennetaler am Sonntag RW Erlinghausen das Leben schwer machen.

Werdohl - Eines hat die FSV Werdohl den meisten anderen Teams im und um das Lennetal herum voraus: Der Fußball-Landesligist hat sich am vergangenen Wochenende mit dem 4:1-Sieg gegen Oberligist ASC 09 Dortmund in Runde eins des Westfalenpokals bereits ein Erfolgserlebnis im Wettkampf geholt. Mental stimmen die Voraussetzungen für den Landesliga-Auftakt am Sonntag gegen RW Erlinghausen (15 Uhr, Riesei-Stadion) also.

„Auf jeden Fall hat dieses Ergebnis eine kleine Euphorie ausgelöst“, gesteht FSV-Trainer Alen Terzic im Rückblick auf den vergangenen Sonntag, als seine Schützlinge den Oberligisten aus dem Ruhrgebiet sowohl im Ergebnis auch in der Art und Weise überraschend deutlich distanzierten. „Für unser Selbstwertgefühl war das eine wichtige Erfahrung“, ergänzt Terzic.

Es klingt zwar wie eine Plattitüde, dennoch liegt auf der Hand, dass die FSV versuchen wird, den Pokal-Schwung mit in den Liga-Start zu nehmen. Die Erlinghausener, Heimatklub von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, schätzt der Werdohler Trainer jedoch hoch ein. „Eine schwierige Aufgabe, die wir mit Selbstvertrauen versuchen wollen, zu lösen“, charakterisiert Terzic den Verein aus Marsberg, der in der Sommerpause seinen Kader aufgerüstet hat. „Sie haben personell deutlich nachgebessert“, hat auch der FSV-Trainer aus Iserlohn beobachtet. Die Transfers von Martin Grund vom Westfalenligisten SC Delbrück und Bilal Akgüvercin, der in dieser Woche vom türkischen Zweitligisten Bucaspor ins Sauerland zurückkehrte, sind nur zwei Belege für die gestiegenen Ambitionen in Erlinghausen.

Gegen Dortmund sowie im Testspiel gegen Westfalenliga-SpVg Olpe (2:1) war das Positionsspiel das große Plus der Werdohler. Das 4-3-3 mit Lukas Kessler im offensiven Zentrum und Falk Fischer und Rejhan Zekovic auf den Außenposition schien gut zur Mannschaft zu passen, doch eine Modifikation zum 4-1-4-1 hält der Coach genauso für möglich wie eine Rückkehr zum klassischen 4-2-3-1. Auch, um Erlinghausen zu überraschen, will der 35-Jährige sich nicht entlocken lassen, für welche Variante er sich diesmal entscheiden wird.

Robert Bierkoch wird im Personaltableau der FSV am Sonntag nicht auftauchen. Die erneute Fußverletzung aus dem Dortmund-Spiel setzt den Innenverteidiger zwei weitere Wochen außer Gefecht. Auch hinter Falk Fischer (Schlag auf die Rippe) und Rejhan Zekovic (Bänderdehnung) steht ein Fragezeichen – Umbau der Offensive also nicht ausgeschlossen.

FSV: Grete, Felbick – Mura, Maus, Schröder, Sarris, Klamann, Brüll, Neuke, P. Fischer, F. Fischer (?), Sesay, B. Zekovic, R. Zekovic (?), Kessler

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