Personelle Sorgen bei der FSV Werdohl

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Die Verletzungen von Fisnik Zejnullahu (links) und Onur Benli vergrößern die Sorgen der FSV Werdohl.

Werdohl -  Es gibt Testspiele, nach denen der Trainer eigentlich kaum schlauer ist als vor dem Anpfiff. Ein solches erlebte Alen Terzic, Coach von Fußball-Landesligist FSV Werdohl, am vergangenen Sonntag, als seine Mannschaft beim A-Kreisligisten VfB Altena mit 3:2 als Sieger vom Platz ging.

„Wir haben anständige erste 45 Minuten gezeigt“, kommentierte Terzic den aufschlussreichen Teil dieses freundschaftlichen Vergleichs. Was dann folgte, ergänzte der Werdohler Trainer, „ist aus unserer Sicht etwas unglücklich gelaufen“.

Denn nicht nur der von vielen Beobachtern – inklusive VfB-Coach Fitim Zejnullahu – als Fehlentscheidung eingeordnete Platzverweis gegen Kosta Sarris in Minute 55 passte der FSV nicht ins Konzept. Auch die Verletzungen von Onur Benli und Fisnik Zejnullahu dezimierten die Werdohler in Durchgang zwei und sorgen für Sorgenfalten auf der Stirn von Terzic. „Dass die zweite Halbzeit nur bedingt aussagekräftig war, ist klar“, gab Terzic zu.

Die Schwere der beiden Verletzungen ist offen. Bei Benli „hat der Oberschenkel zugemacht“, so der FSV-Trainer. Leichte Entwarnung gibt es im Fall von Fisnik Zejnullahu, der einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekommen hatte. Der bullige Angreifer begab sich noch am Sonntagabend zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die ergab, dass der Knochen erstem Anschein nach nicht gebrochen ist. Dennoch geht Terzic davon aus, dass der Ex-Iserlohner mindestens zwei Wochen nicht zur Verfügung steht. Auch Innenverteidiger Marius Maus setzte in der Burgstadt aus – den Abwehrchef plagen Knöchelprobleme. „Es ist ein ständiges Kommen und Gegen“, seufzt der FSV-Coach.

Am kommenden Samstag absolvieren die Riesei-Kicker beim Bezirksligisten VfK Iserlohn ihren voraussichtlich letzten Test vor dem Start der Rest-Saison in der Landesliga bei der SpVg Olpe am 15. März. Dort erwartet Terzic weitere Fortschritte seiner Elf im Umschaltspiel und im Verwerten von Torchancen. „Und ich bin froh, wenn der Kader dann wieder anfängt, sich zu füllen“, so der 34-Jährige, der zudem sein 25 Mann starkes Aufgebot noch zugunsten der zweiten Mannschaft geringfügig reduzieren will. - Von Christian Müller

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