Manuel Sander von Werdohl zum SV Affeln

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Manuel Sander (rechts) verlässt die FSV Werdohl und schließt sich zur neuen Saison dem A-Ligisten SV Affeln an.

Werdohl/Affeln - Der SV Affeln vermeldet für die kommende Saison einen echten Transfer-Coup: Benjamin Nakajew, Geschäftsführer des Arnsberger Fußball-A-Kreisligisten, gab am Montag die Verpflichtung von Manuel Sander bekannt. Der „Allrounder“ kommt vom Landesligisten FSV Werdohl und war dort als langjähriger Kapitän und Führungsspieler hoch anerkannt.

„Das ist ein extrem wichtiger Transfer und ein starkes Zeichen für uns“, betonte Nakajew im Gespräch mit unserer Zeitung. Der SVA habe bewusst nach Führungsspielern gesucht, ergänzte der Funktionär. „Es hat uns zuletzt an denen gefehlt, die die jungen Leute mitziehen können“, so Nakajew weiter. Sander trifft in Affeln auf den neuen Spielertrainer Erhard Krengel, der selbst eine Werdohler Vergangenheit hat.

Nach Nico Budde von der SG Balve/Garbeck und eben Krengel ist Sander der dritte SVA-Neuzugang für die kommende Spielzeit. Demgegenüber stehen die Abgänge von Dirk Tusch, Tobias Könnecke und René Schulte, die künftig nur noch in Affelns Altherren-Mannschaft zum Einsatz kommen sollen. Außerdem verabschiedet sich der bisherige Spielertrainer Stefan Merschmeier bekanntlich zum Liga-Konkurrenten SSV Allendorf.

Sander selbst äußerte, sein Abschied aus Werdohl trotz ursprünglich frühzeitig gegebener Zusage habe mehrere Gründe, die er im Detail aber nicht erörtern wollte. „Stattdessen möchte ich mit dem Verein im Guten auseinander gehen“, sagte der 31-Jährige, der in Werdohl arbeitet und wohnt und sich bei der FSV auch als Jugendtrainer einen Namen gemacht hat. In der neuen Saison wird er die Werdohler B-Junioren coachen.

Unter dem zum Saisonende ausgeschiedenen FSV-Coach Alen Terzic hatte Sander in der Rückrunde keine große Rolle mehr gespielt, kam zuletzt meist nur in der Reserve zum Zuge. In Affeln hofft der vielseitig einsetzbare Sander, verstärkt auf einer offensiveren Position zum Einsatz zu kommen.

Werdohls Sportlicher Leiter Carsten Minker zeigte sich von Sanders Wechsel überrascht, betonte aber: „Von meiner Seite war es wenig möglich, ihn noch einmal umzustimmen. Bei uns bricht damit wieder ein geplanter Eckpfeiler weg. Das gilt es zu akzeptieren.“

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