FSV Werdohl trifft auf Aufsteiger Eslohe

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Nach einem souveränen Sieg im Kreispokal wollen Moritz Klamann (links) und Co. die ersten Landesliga-Zähler holen.

Werdohl -  Die Premiere ist geglückt: In seinem ersten Spiel als neuer Trainer der FSV Werdohl zog Manuel Sander mit dem Team am Donnerstagabend beim SC Lüdenscheid mit einem 5:1-Erfolg ins Viertelfinale des Fußball-Kreispokals ein. Am Sonntag (15 Uhr, Riesei-Stadion) sollen gegen den BC Eslohe für die Lennetaler auch die ersten Landesliga-Punkte folgen.

„Die Leistung war auf jeden Fall in Ordnung. Die Vorgabe war, dass wir souverän eine Runde weiter kommen wollen. Und das haben die Jungs souverän erfüllt“, zog Sander zufrieden Bilanz zum Pokal-Auftritt gegen die Bergstädter, die ihrerseits nach dem Bezirksliga-Abstieg mit fünf Siegen aus fünf Partien einen Traumstart in die A-Liga erwischt haben.

Von einem solchen ist die FSV in der Landesliga bekanntlich Lichtjahre entfernt. Alle fünf Begegnungen setzten die Werdohler in den Sand. Zuletzt waren beim 2:5 in Wetter zwar viele brauchbare Ansätze zu erkennen. Genauso offensichtlich war aber, dass die Hausherren vom Rande des Ruhrgebiets trotz einer eher unauffälligen ersten Hälfte trotzdem mit einer 3:0-Führung in die Kabine gingen. Entsprechend unoriginell fällt Sanders Diagnose aus, wo es zurzeit am meisten hakt bei den Riesei-Kickern. „Das Umschaltspiel muss noch besser werden, die Rückwärtsbewegung generell“, betont der 31-Jährige, der Anfang der Woche vom Arnsberger A-Kreisligisten SV Affeln nach Werdohl zurückkehrte, um im Verbund mit FSV-Sportchef Carsten Minker und Assistent Simon Felbick seine erste Trainerstation im Seniorenbereich anzutreten.

Auch in der vergangenen Saison, als Sander noch als Kapitän für die Werdohler mitkickte, ging der Saisonstart für die FSV in die Hose. Nach einem 0:0 zum Auftakt bei RW Erlinghausen folgten unter dem damaligen Trainer Marco Sadowski vier Niederlagen, ehe am sechsten Spieltag gegen den BSV Menden mit 2:0 der erste Sieg glückte. Darf Werdohl auch diesmal im sechsten Anlauf jubeln? Die Voraussetzungen scheinen günstig, denn Aufsteiger Eslohe hat bisher ebenfalls noch nicht gewonnen – lediglich ein 2:2-Remis beim Hasper SV steht zu Buche.

Die Zahl der personellen Alternativen nimmt allmählich zu. Gegen Eslohe fehlt sicher lediglich Robert Bierkoch, während Falk Fischer nach mehrwöchiger Trainingspause in Lüdenscheid über 90 Minuten ging. Auch Rejhan Zekovic, der wegen Patellasehnenschmerzen geschont werden sollte, kam eine Halbzeit lang zum Einsatz.

FSV: Grete, Felbick (?) – Mura, Neuke, Maus, Schröder, Sarris, Breitenbach, Aydin, Klamann, Brüll, P. Fischer, F. Fischer, B. Zekovic, R. Zekovic, Kessler

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