FSV Werdohl erarbeitet sich ein Vier-Punkte-Polster

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Durchsetzungsstark: Marius Maus (links) und Co. hatten die Erlinghausener Offensive im Griff.

Werdohl - Mit einem Sieg im Gepäck fiel der Delegation der FSV Werdohl auch die weite Rückreise per Bus vom Auswärtsspiel bei RW Erlinghausen nicht allzu schwer. Die Lennetaler fuhren im Marsberger Ortsteil einen nie gefährdeten 2:0-Erfolg ein und futterten sich damit zum Jahresausklang im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga ein Polster von vier Punkten an.

So konnten sich Trainer Manuel Sander und Co. nach der Rückkehr aus dem Hochsauerland auch guten Gewissens in die abendliche Weihnachtsfeier stürzen. Knappe anderthalb Tage später waren die Sinne beim Werdohler Coach wieder geschärft genug, um Bilanz zu ziehen. „Wir hatten die richtige Einstellung zum Spiel. Jeder war fokussiert, wir wollten unbedingt gewinnen“, resümierte Sander.

Es war eine der besseren Leistungen der FSV in dieser oftmals so komplizierten Hinserie. Die frühen Tore von Lukas Kessler (7.) und Marius Maus (31.) taten ihr Übriges, um den verunsicherten Erlinghausenern frühzeitig den Zahn zu ziehen. „Aus dem Spiel heraus haben wir im Großen und Ganzen nichts zugelassen“, beschrieb die eine Hälfte des FSV-Trainergespanns Sander/Minker treffenderweise die offensive Harmlosigkeit der Gastgeber. Einziger Kritikpunkt war aus Werdohler Sicht, dass es die Gäste in den zweiten 45 Minuten versäumten, die mehr und mehr aufrückenden Rot-Weißen mit Kontern und einem möglichen dritten Treffer zu bestrafen. „Das haben wir ein bisschen schlecht zuende gebracht. Ansonsten aber haben wir das Ganze souverän heruntergespielt“, analysierte Sander.

Mit der Entwicklung seit seinem Amtsantritt Mitte September, als der 31-Jährige von einem Intermezzo beim Arnsberger A-Ligisten SV Affeln und an der Seite von Sportchef Carsten Minker das Regiment auf der FSV-Bank übernahm, ist Sander zufrieden. Die Trainingsbeteiligung verbesserte sich, nach und nach passten auch die Ergebnisse.

Nicht jeder im Kader hielt mit dem Tempo Schritt: Emre Serin, Florian Neuke und Robin Breitenbach konnten oder wollten die nötige Zuverlässigkeit im Trainingsbetrieb dem Vernehmen nach nicht gewährleisten. Breitenbach hat sich laut Sander inzwischen in Werdohl abgemeldet. Musa Sesay tauchte ab, nachdem er im Westfalenpokal-Spiel gegen den SV Lippstadt (1:3) nicht in der Anfangsformation gestanden hatte – Zukunft am Riesei offen.

Bevor Mitte Januar die Vorbereitung auf die Rest-Serie beginnt, nimmt die FSV am Hallenturnier in Kierspe (27. Dezember) sowie am Wintercup (Vorrunde am 2. Januar in Plettenberg) teil.

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