FSV Werdohl unterliegt RW Hünsborn mit 1:2

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Das Führungstor von Onur Benli (rechts) reichte der FSV Werdohl zum Saisonausklang gegen Hünsborn nicht zum Sieg.

Werdohl - Im aus tabellarischer Sicht bedeutungslosen letzten Saisonspiel der Fußball-Landesliga kassierte die FSV Werdohl am Pfingstsonntag eine unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage gegen RW Hünsborn. Die FSV beschließt das Spieljahr damit auf Rang sechs, während die Gäste sich durch den Erfolg im Riesei-Stadion noch auf den neunten Tabellenplatz verbesserten.

Mehr als 25 Minuten benötigte die Partie bei nahezu tropischen Witterungsverhältnissen, um auf Touren zu kommen – Abschlüsse waren zunächst eher selten. Dann aber nahm die Begegnung umso rasanter an Fahrt auf. Nach einem abgeblockten Freistoß schoss Hünsborns Christian Kadimsky im Nachsetzen neben das Tor von FSV-Schlusmann Simon Felbick.

Kurz danach verordnete Schiedsrichter Sascha-Jens Tysiak dem Gespann wie den Akteuren eine erste Trinkpause, ehe Onur Benli aus halbrechter Position die 1:0-Führung für die Hausherren besorgte.

Kaum war die Tormusik am Riesei verstummt, war der Ball schon auf der Gegenseite im Netz: Beinahe im direkten Gegenzug hatte Sebastian Braas nach einem dynamischen Vorstoß von Kadimsky über die rechte Seite zum 1:1-Ausgleich getroffen (34.). Keine 120 Sekunden danach hätten die Werdohler erneut in Front liegen müssen. Dominik Franz traf mit einem satten Schuss zunächst den Innenpfosten, im Nachsetzen köpfte Rejhan Zekovic kurz vor der Torlinie liegend einen Hünsborner an (36.).

Die erste starke Offensivszene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Henrik Blecker versuchte es aus der zweiten Reihe, doch Felbick war zur Stelle und lenkte das Leder am Tor vorbei.

Wenig später zog FSV-Trainer Carsten Minker in seinem letzten Spiel als Chef an der Linie mit einem Schlag all seine drei Wechseloptionen. Unter anderem kam der wieder genesene Falk Fischer zu seinem vorerst letzten Einsatz für die Werdohler.

Der künftige Langscheider sorgte über die linke offensive Seite gleich für mächtig Betrieb. Seinen Schuss aus knapp 20 Metern lenkte RW-Keeper Tobias Wurm zum Eckball ins Aus (63.). Schließlich hatten die Hünsborner etwas überraschend die Partie gedreht: Der eingewechselte Marius Uebach überwand Felbick zum 1:2 (73.).

Die FSV verpasste in der Schlussphase bei mehreren Gelegenheiten den Ausgleich, etwa durch Zekovic per Kopf (86.) oder Fischer (89.) nicht. Von daher bilanzierte Minker nach dem Abpfiff: „’Unnötig’ ist der richtige Begriff für diese Niederlage.“ - Von Christian Müller

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