FSV Werdohl trifft auf fünf Neulinge in der Landesliga 2

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Die schwarz gekleideten Hohenlimburger gehören in der neuen Landesliga-Saison zu den Kandidaten für die vorderen Plätze, während Bartos Mura (rechts) mit der FSV Werdohl vor allem den Klassenerhalt im Blick hat.

Südwestfalen - Gleich fünf neue Gesichter präsentiert die Fußball-Landesliga 2 in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison.

Neben den drei Aufsteigern FC Altenhof, BC Eslohe und FC Wetter vervollständigen die aus der Staffel 3 umgruppierten Hasper SV und SC Hennen das künftige 16er-Feld der Liga, in der einmal mehr auch die FSV Werdohl um Punkte kämpft.

Da unter den Neulingen kein vermeintlicher Hochkaräter zu sein scheint, tragen nach Ansicht vieler Beobachter Borussia Dröschede und der SV Hohenlimburg 10, die zuletzt knapp das Rennen gegenüber der SG Finnentrop/Bamenohl um den aufstiegsberechtigten Platz zwei verloren, die Favoritenrolle auf die Meisterschaft. Die Borussen, Ex-Klub von FSV-Trainer Alen Terzic, haben als bestes Rückrundenteam ihr eingespieltes Team fast komplett behalten und sich dazu mit Angreifer Ayoub Alaz vom Westfalenligisten FC Iserlohn gezielt verstärkt. Das hat auch der SV Hohenlimburg um seinen in Balve beheimateten Coach Roman Reichel, der seine Offensive mit den drei Verbandsliga-erprobten Vincenzo Burgio, Denis Rödel (beide FC Iserlohn) und Patrick Schoppen (ehemals TSG Sprockhövel und Wuppertaler SV II) auffrischte und im zweiten Anlauf die Westfalenliga-Rückkkehr bewerkstelligen will.

Dass das Titelrennen nicht zu einem Zweikampf Dröschede-Hohenlimburg verkommen wird, dafür sollten in erster Linie der FC Lennestadt als Rangzweiter der vergangenen Rückrunde und der SC Neheim sorgen. Die Truppe von Coach Alex Bruchhage hat Torjäger Georg Voß von Absteiger und Lokalrivale SV Hüsten sowie das Langscheider Westfalenliga-Duo Jan Rengshausen und Emil Mersowski verpflichtet.

Ansprüche auf ein Mitspracherecht im oberen Tabellenfeld melden auch der SSV Meschede mit Trainer Heiko Hoffmann und den beiden Ex-Langscheidern Banyik und Veseli sowie die personell gut ergänzten Rot-Weißen aus Hünsborn (Jan Peter Stein und Andreas Mayer), der BSV Menden (Julian Gawenda, Manuell Huff und Mike Davids, alle vom SuS Langscheid/Enkhausen) und Rot-Weiß Erlinghausen (Martin Grund vom SC Delbrück) an.

Alle übrigen Teams des 16er-Feldes sehen ihr Ziel im Erhalt der Klasse – wie die Werdohler – oder einer Platzierung im gesicherten Mittelfeld. Abzuwarten bleibt wie zu Beginn einer jeden Spielzeit, wie die Neuzugänge einschlagen. Im übrigen hielten zwölf Klubs an ihren Trainern fest. Lediglich der SV Attendorn, VfL Bad Berleburg, Borussia Dröschede und der SC Hennen nahmen an der Seitenlinie einen Wechsel vor.

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