HSG-Frauen beim Spitzenreiter nur krasser Außenseiter

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Nach dem Sieg über Hohenlimburg in Netphen gegen die nächste, ganz harte Nuss: Rechtsaußen Carolin Steinbrück.

LÜDENSCHEID -  „Wir haben nichts zu verlieren. Aber wenn das ganze Team genauso mitzieht wie beim Sieg über Hohenlimburg, sind wir vielleicht auch nicht ganz chancenlos.“

Trainer Christian Köster trägt das neue Selbstvertrauen, das die Landesligahandballerinnen der HSG Lüdenscheid in den vergangenen Wochen sammelten, auch offen nach außen. Selbst wenn es am Sonntag zum Aufstiegsanwärter Nummer eins, den TVE Netphen (17 Uhr, Sporthalle Gymnasium, Haardtstraße 62), geht.

Der hat erst drei Minuszähler auf dem Konto, freute sich diebisch am vergangenen Woche über den Lüdenscheider Coup gegen den ersten Netphen-Verfolger aus Hohenlimburg (26:22) und hat den Weg in Richtung Verbandsliga bei nunmehr sechs Punkten Vorsprung konsequent vorausgezeichnet. Trainer Nolte warnt aber vor verfrühten Feiern und ganz unverwundbar sieht auch HSG-Coach Köster den Gastgeber nicht: „In Sprockhövel haben sie sich schwer getan.“ Beim 21:20 freilich fehlten den Siegerländerinnen auch die beiden überragenden A-Juniorinnen Hannah Kania und Welsch. Doch auch Mittelfrau Schaffarczyk und Tauras bereiteten mit ihren Treffern der HSG im Hinspiel bei der 15:28-Schlappe eine Menge unlösbare Probleme.

Mit der stabilen 6:0-Abwehr aber hofft Köster, die Angriffswellen des TVE brechen zu können. Er muss allerdings auf Worobey (Schirieinsatz), Eicker (erkrankt) und F. Kaiser (Skiurlaub) verzichten, bedient sich dafür mit Schmale und Lange bei den A-Juniorinnen.  Jörg Hellwig

HSG: Graf, Steinacker – Schmale, K. Kaiser, Dalchow, Klinker, Hofmann, Röhricht, Lange, von Oepen, Steinbrück, Beckmann, Lukowski, Wortmann

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