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Gutes HSG-Gefühl trotz Niederlage

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Von: Axel Meyrich

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Häufig nur mit unfairen Mitteln zu stoppen: Saskia Wagemeyer, Rückraumspielerin und zehnfache Torschützin der HSG-Frauen. © Axel Meyrich

Auf der Anzeigetafel stand eine 29:32-Niederlage, doch die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid durften hoch erhobenen Hauptes die BGL-Sporthalle verlassen. Der Rumpfkader der Bergstädterinnen (unter anderem ohne Traumüller, Nitschke und Albrecht) hatte dem Tabellenzweiten PSV Recklinghausen am Samstagabend einen großen Kampf geliefert, der bei zwei, drei kleinen Fehlern weniger sogar mit Zählbarem hätte belohnt werden können.

Lüdenscheid - Den Unterschied machte am Ende die Qualität des Gegenstoßspiels aus. Zu häufig kamen die Gäste zu „einfachen“ Toren, weil die HSG speziell bei ihren Versuchen, den Ball zur eigenen Kreisläuferin zu transportieren, meist unvorbereitet agierte. Der Gast sagte „danke“ und kam vornehmlich in Person ihrer überragenden Linksaußen Pauline Taron, die elfmal traf, häufig völlig frei zum Wurf.

Gleichwohl war die Idee der HSG, über den Kreis zu kommen, durchaus nachvollziehbar. Denn: Aufgrund der genannten Ausfälle musste Saskia Wagemeyer im Rückraum immer wieder auf kraftraubende 1-gegen-1-Aktionen setzen, auch wenn Sophie Kahlert mit mehreren schönen Distanzwürfen und auch die noch nicht völlig fitte Lorena Lange nach Kräften zu unterstützen wussten.

Es mag komisch klingen, aber wir gehen trotz der Niederlage mit einem guten Gefühl aus diesem Spiel.

HSH-Trainer Christian Köster

Ihren 13:17-Pausenrückstand wandelten die Gastgeberinnen so binnen zehn Minuten in eine 20:19-Führung um, die bis zum 25:24 (Runne/50.) hielt. Mehrere Aluminiumtreffer sowie besagte Anspielversuche an den Kreis ließen diesen knappen Vorsprung aus HSG-Sicht dann aber erneut kippen, so dass die Gäste bei Elena Suttmeiers Treffer zum 28:31 (58.) endgültig auf die Siegerstraße eingebogen waren.

„Es mag komisch klingen, aber wir gehen trotz der Niederlage mit einem guten Gefühl aus diesem Spiel“, zog HSG-Trainer Christian Köster ein angemessenes Fazit. Und schon am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Ruhrtalhalle Arnsberg-Oeventrop) sollten dann als Gast des Vorletzten SG Ruhrtal zwei weitere Punkte im HSG-Kampf um den Liga-Verbleib eingefahren werden können.

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