FSV Werdohl siegt verdient beim Watzke-Club

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Die Werdohler um Redouane El Alami (Mitte) setzten am Sonntag ihre Erfolgsserie mit einem 2:0-Sieg in Erlinghausen fort und sind jetzt seit sieben Spielen ungeschlagen.

WERDOHL - Das doppelte Duell zwischen Carsten Minker und „Aki“ Watzke endete an diesem Wochenende unentschieden. Nachdem der Werdohler Trainer als bekennender Schalke-Fan am Samstag in der Arena das 1:3 gegen den Revierrivalen erdulden musste, feierte er Sonntag mit seinen FSVern gegen den kleinen Watzke-Club in Erlinghausen einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg.

„Das war der wichtigere Sieg“, sagte Minker. Ein Urteil, dem sich aber wohl nur wenige blau-weiße Gesinnungsgenossen anschließen dürften.

Keinen Widerspruch duldete allerdings sein zweite Einschätzung. „Wir haben hier absolut verdient gewonnen“, stellte Minker zufrieden fest. In der Tat beherrschten die Werdohler, die dadurch auf Rang fünf kletterten, im Hudestadion mit Ausnahme einer viertelstündigen Phase zwischen den beiden Treffern uneingeschränkt dieses Landesligaduell, das allerdings nur ein mäßiges Niveau bot.

Die Werdohler Überlegenheit hatte bis zum Wechsel vor allem zwei Gründe. Erstens benötigte die Mannschaft von Carsten Minker im Gegensatz zu den vergangenen Wochen keine 20-minütige Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Zweitens standen die pomadigen Gastgeber tief und warteten mit dem starken Wind im Rücken vergeblich auf Konterchancen. Nur einmal wurde es halbwegs gefährlich, als Keeper Grete nach Klamanns Zuspiel den engen Passweg direkt an RWE-Kapitän Busacca vorbei wählte (8.).

Anders auf der Gegenseite: Kandlen rettete vor Tuz (12.), dann scheiterten erst Franz (16.) und dann Tuz nach schöner Vorarbeit von Langenberg an RWE-Keeper Garibzada. Zwei Minuten später landete Maus’ starker Kopfball knapp über dem Querbalken. Die Führung wäre möglich gewesen, obwohl der verletzte De Luca eine deutliche Lücke im FSV-Sturmzentrum hinterlassen hatte.

So war es nach dem Wechsel auch kein Werdohler Offensivmann, sondern ein Innenverteidiger, der die Gästeführung erzielte. Maus setzte in der 51. Minute einen 25-Meter-Freistoß an die Lattenunterkante, und von dort sprang der Ball erst klar hinter die Linie und dann aus dem Tor. Die Gäste reklamierten, aber ohne Erfolg.

Die Hausherren stellten nun um, griffen früher an und plötzlich wackelte die FSV. Allerdings nur bis zu 68. Minute: Dann nutzten die Werdohler die Freiräume zu einem feinen Konter über Sander und Tuz, den Fischer eiskalt mit dem 0:2 abschloss. Das Duell war entschieden.

RWE: Garibzada – Kandlen, Rosenkranz, Berlinski, Kocak (18. Kreft) – Staniek (60. J. Kupitz), Watzke (73. T. Kupitz), Akgüvercin – Raulf, Busacca

FSV: Grete – Langenberg, Klamann, Maus, Neuke – Franz, El Alami, Krämer, Fischer (75. Sarris) – Sander (70. Intravaia), Tuz (80. Aydin)

Schiedsrichter: Gavrilas (Bielefeld)

Tore: 0:1 (51.) Maus, 0:2 (68.) Fischer

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