FSV Werdohl zum nächsten MK-Derby nach Dröschede

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Das Hinspiel gegen Borussia Dröschede ging für die FSV Werdohl (rechts Dominik Krämer) mit 0:3 verloren.

Werdohl - Auf die FSV Werdohl wartet am Sonntag (15 Uhr, ESO-Stadion Auf der Emst) in der Fußball-Landesliga bei Borussia Dröschede das zweite Nachbarschaftsduell binnen einer Woche – und nach Meinung von Trainer Carsten Minker wird es ein noch anspruchsvolleres als beim 2:1-Sieg in Menden vor Wochenfrist.

Dabei war schon die Begegnung im Huckenohl-Stadion aus Werdohler Sicht keineswegs dazu angetan, den Schongang einzulegen. „In Menden waren wir zum Ende hin ganz schön kaputt“, sah Minker eine körperlich anspruchsvolle Partie, was sicher auch den sommerlichen Temperaturen geschuldet war.

Die werden in Dröschede voraussichtlich nicht ganz so hoch sein. „Aber unabhängig vom Wetter wird es wieder sehr laufintensiv“, weiß Minker, der von seinem Team die Bereitschaft fordert, weite Wege zu gehen. „Das gilt vor allem dann, wenn man nicht am Ball ist“, unterstreicht der Coach.

Wie schon gegen den BSV, der durch die Niederlage gegen die Kicker vom Riesei auf Rang vier zurückfiel, treffen die Werdohler gegen die Borussia auf den aktuellen Dritten des Klassements. Allerdings hat die FSV im Laufe der Saison schon mehrfach gezeigt, dass die vermeintlich „Großen“ der Liga ihr durchaus liegen. „Wenn wir nicht das Spiel machen müssen, tun wir uns etwas leichter“, bestätigt Minker diesen Eindruck.

Im Iserlohner Stadtteil wartet erneut ein veränderter Untergrund. In Menden war es die Umstellung vom granulatlastigen Kunstrasen am Riesei auf ein stumpfes Naturgrün, bei der Borussia ist hingegen mit einem etwas älteren, tiefen Kunstrasenfeld zu rechnen. „Das ist eine richtige Sandgrube“, so Minker, der hofft, dass seiner Elf vor dem Anpfiff etwas Zeit bleibt, sich an den Boden zu gewöhnen.

Nicht zuletzt deshalb steht auch das Thema Präzision bei eigenem Ballbesitz weiter eine große Rolle. „Wir werden eine gute Passgenauigkeit brauchen“, betont Minker – wohlwissend, dass eben die in vielen Szenen unter anderem in Menden nicht vorhanden war. „Wenn wir uns von neun, zehn aussichtsreichen Situationen fünf selbst tot spielen, dann wird es schwer “, rechnet der Trainer vor.

Personell gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen. Die verletzten Murat Kaya und Bartos Mura stehen weiter nicht zur Verfügung.

Falk Fischer hat am Dienstag nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk mit dem Lauftraining begonnen, ist für Dröschede aber noch keine Option. „Vielleicht reicht es bei ihm für ein paar Minuten zum Saisonabschluss gegen Hünsborn“, blickt Minker voraus. - Von Christian Müller

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