FSV Werdohl empfängt Hasper SV zum Kellerduell

+
Nach dem unglücklichen Aus im Westfalenpokal beim 1:3 gegen den Oberligisten SV Lippstadt steht für Moritz Klamann (rechts) und die FSV Werdohl wieder der Landesliga-Abstiegskampf im Mittelpunkt.

Werdohl - Die FSV Werdohl steht vor dem Heimspiel in der Fußball-Landesliga gegen das noch sieglose Schlusslicht Hasper SV am Sonntag (14.30 Uhr, Riesei-Stadion) unter Zugzwang. Das weiß auch Trainer Manuel Sander, der dennoch Zuversicht versprüht.

Warum? „Immer, wenn wir in dieser Saison richtig unter Druck waren und unbedingt punkten mussten, haben wir das in der Regel auch geschafft.“.

Es ist schon paradox: Ihre drei Siege fuhr die FSV gegen Aufsteiger BC Eslohe (1:0), den VfL Bad Berleburg (2:1) und beim SV Attendorn (3:1) ein. Trotzdem stehen diese drei Teams in der Tabelle unmittelbar von den Lennetalern. Gleichwohl scheint sich aus diesem Umstand eine vermeintliche Konstante ableiten zu lassen, die aus Werdohler Sicht Mut macht: dass die FSV gegen ihre unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf zuverlässig punktet.

Hagener warten auf den ersten Sieg

Sander hätte nichts dagegen, wenn dieser Trend sich auch am Sonntag gegen Haspe im Duell „Vorletzter gegen Letzter“ fortsetzt. Die Hagener haben erst vier Zähler auf dem Konto und warten noch auf den ersten Sieg. Von einer Pflichtaufgabe will der FSV-Trainer trotzdem nicht sprechen. „In unserer Situation ist es schwierig, das so zu beschreiben“, betont Sander, und schreibt der bevorstehenden Aufgabe eher den Charakter eines K.o.-Spiels zu – so wie das Westfalenpokal-Achtelfinale am Samstag vergangener Woche eines war, als seine Schützlinge durch zwei späte Gegentore denkbar unglücklich dem Oberligisten SV Lippstadt mit 1:3 unterlagen.

Der K.o.-Schlag im Abstiegskampf wäre eine Niederlage gegen Haspe freilich längst noch nicht. Aber: „Wenn es schief geht, sind wir in einer scheiß Situation“, bringt es Sander auf den Punkt. Der Coach rechnet mit einem Kampfspiel, in dem die B-Note zweitrangig ist. „Das muss nicht schön aussehen. Wer mehr investiert, wird als Sieger vom Platz gehen“, prognostiziert der 31-Jährige.

Tuz, Fischer und Grete fehlen

Personell hat sich am Riesei im Vergleich zu den vergangenen Wochen nichts getan. Die angeschlagenen Semir Tuz und Falk Fischer sind nach wie vor kein Thema, gleiches gilt für Stammtorhüter Markus Grete nach seinem Bänderriss am Fuß. Wer bei der Reserve im A-Liga-Nachbarschaftsduell gegen den TuS Neuenrade mithilft, wollte Sander nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Derweil wurde das nächste Auswärtsspiel der FSV um zwei Tage vorverlegt. Die Partie beim SC Neheim geht nunmehr am kommenden Freitag, 4. Dezember, ab 19.30 Uhr über die Bühne.

FSV: Felbick – Brüll, Schröder, Klamann, Bierkoch, Sarris, Maus, Aydin, Köctürk, Breitenbach, Bektas, P. Fischer, Sesay, Kessler, R. Zekovic

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare