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Mehr Geld aus Lüdenscheid für den Kreissportbund

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Von: Frank Zacharias

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Freuten sich über die einstimmige Rückendeckung der Versammlung: der KSB-Vorstand
Freuten sich über die einstimmige Rückendeckung der Versammlung: der KSB-Vorstand um (von links) Klaus Scharf, Günther Nülle, Anja Esser, Alexandra Esser, Franz-Josef Bomnüter, Georg Schebesta und Sebastian Pahlke. © KSB

1289 Tage mussten seit der letzten Zusammenkunft vergehen, bis sich die Mitglieder des Kreissportsbundes wieder treffen konnten: Im Saalbau in Letmathe trafen sich etwa 100 Vereinsvertreter, um sich endlich wieder in Präsenz begegnen zu können. Mit dabei waren auch prominente Gäste.

Kreisgebiet – Neben Landrat Marco Voge und Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe war auch der Präsident des Landessportbundes NRW, Stefan Klett, vor Ort. Alle drei haben nach der offiziellen Begrüßung von des KSB-Vorsitzenden Günther Nülle betont, dass der organisierte Sport im Zuge der Pandemie gelitten habe und dieser zur Bekämpfung der Pandemiefolgen gleichzeitig wichtig sei. Zudem habe auch das Hochwasser Mitte des Jahres den Sport nicht verschont und teilweise existenzbedrohende Schäden an Vereinsanlagen verursacht.

Die Forderungen und Belange des Sports wurden insbesondere den beiden Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk (SPD) und Paul Ziemiak (CDU) mit auf den Weg nach Berlin gegeben. Vom größten Unterstützer des KSB, dem Märkischen Kreis, waren Iris Beckmann-Klatt (Fachbereichsleiterin Jugend & Bildung MK) und Peter Maywald (Vorsitzender Schul- u. Sportausschuss MK) vor Ort.

Fester Bestandteil auch dieser Versammlung waren natürlich Berichte, etwa von Günther Nülle, Alexandra Esser (1. Vorsitzende der Sportjugend) und Brigitte Schmitz-Gerau (Sportabzeichen). Mit Blick auf die Finanzen wurde dabei deutlich, dass sich der Haushalt des KSB zum großen Teil aus Zuschüssen zusammensetzt und hier an erster Stelle der Märkischer Kreis zu nennen sei, der im Bereich Jugend und Bildung die Zuschüsse erneut erheblich erhöht habe: Während im Jahr 2019 noch 42 000 Euro flossen, waren es für das 2020 59 000 Euro – mit einer vorgesehenen Erhöhung pro Jahr um 2000 Euro.

Der Vorstandsentlastung folgte ein nicht minder wichtiger Punkt: die Neufassung der Satzung, die aufgrund teilweise veralteter Begriffe und notwendiger Anpassungen notwendig geworden sei. Fragen dazu kamen in der Versammlung nicht mehr auf, nachdem der Vorstand jeden Paragrafen und seine Änderungen vorgestellt und erklärt hat. Auch hier wurde der neuen Fassung durch das Plenum einstimmig zugestimmt.

Abschließend standen die Wahlen auf dem Programm. Alle Vorstandsmitglieder hatten sich zur Wiederwahl bereit erklärt und sind jeweils bei eigener Enthaltung ohne Gegenstimme wiedergewählt worden. Über diese Rückendeckung durch die Vertreter der Sportvereine freuten sich Günther Nülle, Anja Esser, Klaus Scharf, Rainer Risse und Georg Schebesta. Den ausscheidenden Carsten Brinkmann als Kassenprüfer ersetzt Petra Rosenbach vom SSV Lüdenscheid.

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