Sportpolitik

Kreissportbund MK: „Positives Signal“ für die Vereine im Südkreis

vier Funktionäre vor einer Werbewand
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Ortstermin im neuen Büro des Stadtsportverbandes: Der Kreissportbund will hier in Zukunft auch einmal wöchentlich präsent sein. Das Bild zeigt (von links): Sebastian Pahlke, Michael Meyer, Günther Nülle und Anja Esser.

Der Kreissportbund MK hatte bisher nur ein Büro in Iserlohn. In Kürze soll einmal wöchentlich ein KSB-Mitarbeiter in Lüdenscheid am Rathausplatz als Ansprechpartner vor Ort sein.

Lüdenscheid – Der Kreissportbund MK wird in Kürze auch einmal wöchentlich in Lüdenscheid vor Ort sein als Ansprechpartner für die Sportvereine aus dem märkischen Südkreis.

Am Donnerstagnachmittag besuchten die KSB-Vertreter Günther Nülle, Anja Esser, Klaus Scharf, Patrick Krone und Geschäftsführer Sebastian Pahlke die neuen Räumlichkeiten im Gothaer Haus am Rathausplatz. Dort wird sich der KSB an einem Präsenztag in der Bergstadt mit dem Lüdenscheider Stadtsportverband das Büro teilen.

Die Idee für die Neuerung hatte Michael Meyer, Vorsitzender des Lüdenscheider Stadtsportverbandes, der die Gäste vom KSB am Donnerstag gemeinsam mit Dierk Gelhausen vom Fachdienst Schule und Sport der Stadt begrüßte. Gelhausen nannte die Neuerung „eine gute Ergänzung für die Arbeit des Stadtsportverbandes“. Meyer lobte, dass es nun im Südkeis eine Anlaufstelle für die Vereine gebe für Hilfestellungen bei Förderanträgen und auch anderen Dingen.

Kreissportbund MK: „Positives Signal“ für die Vereine im Südkreis

Für Günther Nülle, den Vorsitzenden des KSB aus Hemer, war nach den ersten Diskussionen schnell klar: „Das müssen wir machen!“ Einmal wöchentlich will der KSB nun wechselnde Mitarbeiter nach Lüdenscheid schicken. „Wir können so unser Serviceangebot an die Vereine erweitern und mehr Präsenz im Südkreis zeigen“, sagte er, wobei er betonte, dass der Südkreis bisher keineswegs benachteiligt worden sei – es sei immer versucht worden, die Angebote im Süd- und Nordkreis pari pari zu verteilen. Der Weg zur Geschäftsstelle nach Iserlohn ist gleichwohl in einem der größten Flächenkreise des Landes für Sportvereine aus Meinerzhagen ein weiter gewesen. Nun haben auch sie es besser.

KSB-Geschäftsführer Sebastian Pahlke sprach wie auch Michael Meyer von einem „positiven Signal“ für die Vereine im Südkreis. „Es ist ein Vorteil, sich auch mal persönlich zu sehen, gerade bei Förderanträgen“, stellte er fest, „durch die Zusammenarbeit können vielleicht auch ganz neue Projekte entstehen. Wer weiß schon, was für Synergie-Effekt es noch geben wird.“

Durch die Zusammenarbeit können vielleicht auch ganz neue Projekte entstehen. Wer weiß schon, was für Synergie-Effekt es noch geben wird...

Sebastian Pahlke (KSB-Geschäftsführer)

Die Räumlichkeiten – sowohl von der Lage als auch von den Räumen selbst – sagten den KSB-Gästen sehr zu. Seit zwölf Jahren besteht die Geschäftsstelle an der Barbarossa-Straße in Iserlohn. In Lüdenscheid ist die Lage nun deutlich zentraler. Dazu kommt hier die direkte Nachbarschaft zum Fachdienst Schule & Sport, der eine Etage höher untergebracht ist. Und ein Besprechungs- und Schulungsraum, den sich SSV und KSB mit der Stadt teilen werden. „Der Raum hat Potenzial“, stellte Pahlke fest. Tatsächlich dürften ohne Corona-Beschränkungen irgendwann Schulungen und Treffen mit bis zu 15 Personen in der direkt ans SSV-Büro angrenzenden Örtlichkeit problemlos möglich sein. Dierk Gelhausen stellte für den Raum bis dahin dann auch eine bessere technische Ausstattung als aktuell in Aussicht.

Raum für Info-Material im Eingangsbereich reichlich vorhanden

Bis es soweit ist, wird allerdings wohl noch Zeit ins Land gehen. Die hauptamtlichen Mitarbeiter des KSB arbeiten aufgrund der Corona-Lage bereits seit Ende Oktober im Home-Office. Daran wird sich in diesem Monat nichts mehr ändern. Präsenztage in Lüdenscheid wird es erst wieder geben, wenn tatsächlich auch Treffen mit Vereinsvertretern möglich und sinnvoll sind im Rahmen der Pandemie-Entwicklung.

Bis dahin will der KSB sich auch auf einen festen Wochentag für seine Präsenz in Lüdenscheid geeinigt haben, sodass die Vereine ganz konkret ihre Besuche beim KSB am Rathausplatz planen können. Bis dahin soll zudem der Eingangsbereich, in dem Schaukästen und viel Wandfläche genutzt werden können, mit Informationsmaterial der Sportverbände aufgewertet werden. KSB und SSV haben gemeinsam eine Menge vor – die Vereine dürfen sich darauf freuen…

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