HSV lässt bei Sieg im Pokal letzte Konsequenz vermissen

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HSV-Trainer Serkan Kahraman löste mit seiner Mannschaft die Pokalaufgabe in Fellinghausen letztlich souverän.

Werdohl - „Wir haben unsere Visitenkarte im Siegerland abgegeben“, meinte Serkan Kahraman, Trainer von Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl im Anschluss an den erwartungsgemäßen 38:16-Sieg in der ersten Pokalrunde auf Kreisebene gegen den TuS Fellinghausen II am Dienstagabend.

Es habe die letzte Konsequenz gefehlt, meinte der Coach des vier Klassen höher angesiedelten Verbandsligisten und bemerkte, dass seine Sieben teils kuriose Gegentreffer kassiert habe.

„Schon interessant, wie wir die Dinger reinbekommen haben. Abgefälschte Würfe, Abpraller – wir waren halt nicht mit 100 Prozent bei der Sache. Ich fand es für den Pokal-Wettbewerb aber gut, dass wir beim B-Ligisten fast in Bestbesetzung angetreten sind und sich niemand verletzt hat.“

Bis zum Stand von 6:10 (15.) hielten die Hausherren den Anschluss, anschließend zogen Bardischewski und Co. die Zügel etwas an, lagen zur Pause dann vorentscheidend 19:8 in Front. „Wir haben zu viele Torchancen ausgelassen“, begründete Kahraman, warum seine Mannschaft auch die zweite Halbzeit „nur“ 19:8 gewann.

Wie dem auch sei, die HSV fühlt sich in meisterschaftlicher Verfassung, testet am Sonntag ein letztes Mal vor dem Saisonstart – in Schwelm.

In der zweiten Runde des Pokals wird die Kahraman-Sieben auf den Sieger der Partie HTV Littfeld Eichen gegen TuS Hilchenbach treffen – also wieder eine Reise in den Süden des Kreises. - maj

HSV: Meckel, Griessl – Fischer (3), Hurlbrink (4), Scheerer (3/1), Scheuermann (2), Lakic (2), van der Hurk (4), Bluhm (3), Burzlaff (5), de Liello (1), Lengelsen (4), Fenner (1), Bardischewski (6)

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